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Ärgernis Kino.to

Kino.to galt für Rechteinhaber im deutschsprachigen Raum seit Jahren als größtes Ärgernis, wenn es um die Verbreitung von Filmen und Serien ging. Dabei fühlten sich die Betreiber offenbar sicher, weil sie die Inhalte nicht selbst auf ihren Servern speicherten, sondern nur Links zu Streamingdiensten bereitstellten.

  • Drohung deutscher Behörden?
  • Aktuelle Filme bei Kino.to im Angebot
  • Die FAQ von Kino.to, inzwischen offline
  • Die Streamhoster von Kino.to, die meisten sind inzwischen offline
Die Streamhoster von Kino.to, die meisten sind inzwischen offline
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Die Seite war jedoch professionell aufgemacht, was auch der österreichische Verein für Antipiraterie anerkannte. Nach Recherchen dieser Vereinigung von Rechteinhabern, die kürzlich kino.to bei einem österreichischen Provider sperren ließ, waren die Server von kino.to seit Jahren auf Wanderschaft.

Bis 2008 soll das Angebot auf holländischen Servern gehostet worden sein, danach auf Rechnern in Russland. Über dortige Provider soll die Seite aber nicht erreichbar gewesen sein, um Probleme mit den lokalen Rechteinhabern zu vermeiden. Der österreichische Verband DACH hat nach eigenen Angaben jahrelang versucht, die Hintermänner von kino.to zu ermitteln, was jedoch nicht zum Erfolg führte. Ende 2010 soll die Seite laut DACH 16.459 Spielfilme, 1.971 Clips mit TV-Serien und 5.631 Dokumentarfilme angeboten haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden geht deshalb einem "Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen" nach. Ausgelöst hatte die Ermittlungen ein Strafantrag der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) vom 28. April 2011. Vorausgegangen waren jahrelange Vorermittlungen der GVU, teilt die Organisation mit.

Streamhoster als Komplizen?

Nach Ansicht der GVU deuten die Ermittlungsergebnisse bezüglich kino.to auf ein arbeitsteiliges parasitäres Geschäftsmodell hin, "welches auf Grundlage von systematischen Verletzungen von Urheber- und Leistungsschutzrechten einzig zu dem Zweck etabliert wurde, allen Beteiligten dauerhafte Einkünfte aus illegalen Profiten zu verschaffen".

Dabei gebe es Indizien, die auf eine enge Verflechtung von mehreren Streamhostern mit kino.to hindeuten. Zudem vermutet die GVU, dass zumindest einige der Speicherdienste für direkt abspielbare Filmschwarzkopien aktiv zum Funktionieren des Systems kino.to beigetragen haben oder sogar eigens zu diesem Zweck gegründet und von den Verantwortlichen der Portalseite www.kino.to selbst betrieben wurden.

Dabei soll kino.to laut GVU über Werbeeinblendungen auf der Portalseite kino.to und auf den Eingangsseiten der Hoster sowie über den Verkauf von Premiumzugängen für Intensivnutzer Geld verdient haben.

Kino.to-Forum existiert noch

Beim Löschen der Seiten von kino.to, die auch durch direkte Links nicht mehr aufrufbar sind, haben die Ermittler aber offenbar das Forum CineCommunity vergessen. Dieses führte kino.to stets als "Partner" an. Das Forum ist noch erreichbar, aber derzeit überlastet. Ob es sich bei diesem Effekt um weitere Löschbemühungen handelt, ist derzeit nicht absehbar. [von Jens Ihlenfeld, Nico Ernst und Christian Klaß]

 Kino.to offline: Polizei schließt Streamingdienst
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Tobias Claren 15. Apr 2012

Ist es nicht eher so, dass die Domain nicht beschlagnahmt werden kann. Solange die nicht...

Der Kaiser! 22. Jun 2011

http://www.chip.de/news/Alternative-zu-Kino.to-Filme-legal-im-Netz-schauen_33941430.html

peanutallergy 14. Jun 2011

...bin auch Azubi. Sorry aber da ist es mit mir durchgegangen. Ich fand nur ein Kommentar...

Anonymouse 13. Jun 2011

Naja, lassen wir das. Wir kommen eh nicht weiter ;) Du hast deine Meinung und ich meine...

Anonymouse 10. Jun 2011

Sorry, ich meine natürlich 50 Cent.


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