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LTE-Chips

Intel Dresden verdoppelt die Mitarbeiterzahl

Intel braucht für seinen Entwicklungsbereich der Sparte Intel Mobile Communications in Dresden neue Mitarbeiter. Der Bereich wurde von Infineon zugekauft und soll sich auf LTE konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Beschäftigte in Santa Clara, Kalifornien
Intel-Beschäftigte in Santa Clara, Kalifornien (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Intel eröffnet offiziell seinen Entwicklungsstandort Intel Mobile Communications (IMC) in Dresden und verdoppelt die Belegschaft. Das sagte der Intel-Deutschland-Sprecher Thomas Kaminski den Dresdner Neuesten Nachrichten.

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Bei Intel Mobile Communications werden Mobilfunkchips, vor allem für LTE, entwickelt, sagte Kaminski. "Da der Standort Dresden für IMC immer wichtiger wird, wird sich die Mitarbeiterzahl bis zum Herbst 2011 innerhalb eines Jahres auf dann 100 Mitarbeiter verdoppeln", kündigte er an.

Die offizielle Eröffnung der Niederlassung, die zum Konzernbereich Intel Mobile Communications gehört, ist für Ende der Woche angesetzt.

Intel hatte am 30. August 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon gekauft. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions des deutschen Chipherstellers ist in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und liefert Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits-(ICs-) und Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.

Im September 2010 verzeichnet Intel noch einmal eine starke Nachfrage in der Mobilfunkchipsparte. Intel Mobile Communications, nun eine eigenständige Geschäftseinheit von Intel, hat weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter. Das Geschäft wird von Deutschland aus von Hermann Eul geführt.

Die Dresdner Intel-Niederlassung ist 1999 als Ausgründung der TU Dresden als SystemonIC gestartet und gehörte später einige Zeit dem niederländischen Halbleiterhersteller NXP Semiconductors.



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