Abo
  • IT-Karriere:

Steve Jobs

Apple plant Raumschiff als neue Firmenzentrale

Auf einem ehemaligen Werksgelände von HP will Apple seine neue Firmenzentrale errichten - ein Gebäude für 13.000 Mitarbeiter. Steve Jobs stellte die Pläne im Stadtrat von Cupertino vor und beschreibt das geplante Gebäude als "gelandetes Raumschiff".

Artikel veröffentlicht am ,
Entwurf für Apples neue Firmenzentrale
Entwurf für Apples neue Firmenzentrale (Bild: Cupertino City Council)

Ein kreisrundes, ringförmiges Gebäude mit vier Stockwerken für 13.000 Mitarbeiter soll Apples neue Firmenzentrale werden. Apples aktuelle Zentrale bietet Platz für rund 2.600 Mitarbeiter, so dass Apple zahlreiche Büros dazumieten muss, da das Unternehmen rund 12.000 Mitarbeiter in der Region beschäftigt.

Stellenmarkt
  1. Universität Paderborn, Paderborn
  2. Putzmeister Holding GmbH über KKC Berater Personalberatung, Aichtal

Apple-Chef Steve Jobs stellte das Vorhaben im Stadtrat von Cupertino vor, wo es nicht anders diskutiert würde als es wohl in einem Apple-Fanclub der Fall gewesen wäre: Apple ist der größte Steuerzahler in der Stadt. Es sei ein großer Vorteil für die Stadt, wenn Apple nicht nach Mountain View oder in eine andere Stadt umziehen müsste, so die einhellige Meinung.

Jobs erklärte, keine Scheibe in dem neuen Gebäude werde gerade sein - nicht der billigste Weg, ein solches Gebäude zu bauen, scherzte er. Apple wolle dabei auf seine Erfahrungen mit dem Bau von Ladengeschäften zurückgreifen, wobei das Unternehmen gelernt habe, wie man große Glasscheiben für den Bau herstellt. Es werde das beste Bürogebäude der Welt, kündigte Jobs an.

  • Blick auf Cupertino. Links, grün eingefärbt das Gelände der aktuellen Apple-Zentrale.
  • Rechts, grün eingefärbt das Gelände der geplanten neuen Apple-Zentrale.
  • Geplant ist ein kreisrundes Gebäude für bis zu 13.000 Menschen.
  • Apples neue Zentrale sieht aus wie ein gelandetes Raumschiff, sagt Apple-Chef Steve Jobs.
  • Apples neue Zentrale sieht aus wie ein gelandetes Raumschiff, sagt Apple-Chef Steve Jobs.
  • Keine Glasscheibe ist gerade, was den Bau sehr teuer macht.
  • Wo derzeit vor allem Parkplätze und Asphalt sind, soll eine Parklandschaft entstehen.
  • Eine Cafeteria mit 3.000 Plätzen soll integriert werden.
Geplant ist ein kreisrundes Gebäude für bis zu 13.000 Menschen.

Auch ein Auditorium sei geplant, so dass Apple künftig nicht mehr nach San Francisco ausweichen müsse, um neue Produkte vorzustellen, sagte Jobs.

Mehr Grünanlagen dank unterirdischer Parkplätze

Das Gelände für die neue Firmenzentrale hat Apple bereits gekauft und will es umgestalten. Die derzeit dominierenden Parkplätze sollen einer Parklandschaft weichen. Die Parkplätze sollen unter die Erde verlegt werden, wozu ein vierstöckiges unterirdisches Parkhaus geplant ist. Wo heute 3.700 Bäume stehen, sollen es künftig 6.000 sein.

Um die Stromversorgung will sich Apple selbst kümmern, das Unternehmen hält das für billiger und umweltverträglicher als die öffentliche Stromversorgung, die Apple nur noch als Backup nutzen will.

Apple will mit dem Bau der neuen Firmenzentrale 2012 beginnen, bereits 2015 soll das neue Gebäude bezogen werden.

Auf die Frage nach dem Nutzen des Projekts für die Bürger der Stadt verwies Jobs auf die Steuern, die Apple und seine Mitarbeiter zahlen. Zudem würden Bäume gepflanzt. Gefragt, ob es auch kostenloses WLAN für die Stadt geben werde, wiegelte Jobs ab: "Ich dachte wir zahlen Steuern und die Stadt macht das." Aber natürlich könne sich Apple auch um das WLAN kümmern, wenn die Stadt dafür auf die Steuern verzichte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 529,00€

ThorstenMUC 16. Jun 2011

lol - sehr gut :-)))

Trulala 10. Jun 2011

Oder wie darf ich die zusammensetzung des Stadtrates in dem Video interpretieren? Trulala

Prypjat 10. Jun 2011

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_tag/zwiegespraeche_mit/Monetaer.html

Der Kaiser! 09. Jun 2011

Stimmt. Das hätte ich beinahe vergessen. xD

Vortox 09. Jun 2011

Und das jetzige Gebäude hat genügend Platz für alle Mitarbeiter, so dass sie nichts zu...


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
  3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /