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Kindle bald für 100 US-Dollar

Der Preis für den Kindle fällt weiter und der E-Book-Reader wird für Amazon immer wichtiger. Im nächsten Jahr macht der Geschäftsbereich zehn Prozent des Umsatzes von Amazon aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Arbeiterin mit Kindle-Paketen
Amazon-Arbeiterin mit Kindle-Paketen (Bild: John Sommers II/Getty Images)

Amazon generiert im kommenden Jahr zehn Prozent des Umsatzes mit dem Kindle. Das berichtet das Blog All Things Digital unter Berufung auf Berechnungen von Mark S. Mahaney, Analyst bei Citigroup Investment Research. Mahaney erwartet auch, dass die Preise für den Kindle weiter fallen. Amazon veröffentlicht weiterhin keine offiziellen Verkaufs- oder Umsatzzahlen zu dem E-Book-Reader.

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Mahaney prognostiziert, dass der E-Commerce-Konzern im Jahr 2011 17,5 Millionen Kindle verkauft. 2012 soll der Absatz auf 26 Millionen ansteigen. Damit würde der Umsatz mit dem mobilen Lesegerät und E-Books auf 6,1 Milliarden US-Dollar ansteigen, was zehn Prozent des Umsatzes des Unternehmens entspricht.

Amazon brachte den ersten Kindle im November 2007 auf den Markt. Die ersten Modelle kamen zu einem Preis von 400 US-Dollar in den Handel. Gegenwärtig ist der günstigste Kindle für 114 US-Dollar erhältlich. Mahaney erwartet, dass bis zum Weihnachtsgeschäft 2011 der Preis für den E-Book-Reader auf 100 US-Dollar fällt.

Im Mai 2011 präsentierte der Onlinehändler den Kindle Special Offers, der durch Werbeeinblendungen 25 US-Dollar weniger kostet. Das Gerät ist der Kindle 3. Im ausgeschalteten Zustand wird auf dem Display Werbung eingeblendet.

In Amazons US-Shop wurden seit 1. April 2011 mehr Kindle-Bücher gekauft als gedruckte Bücher. Um fünf Prozent führt das elektronische Buch dort vor dem gedruckten. Die E-Books sind mit Apps auch auf iOS-, Android- und Blackberry-Geräten, Windows Phone sowie auf PC und Mac zu lesen.

Zudem hat Amazon offenbar Pläne für ein eigenes Tablet: Am 22. April 2011 wurde öffentlich, dass der taiwanische Auftragshersteller Quanta Computer den geplanten Tablet-Computer von Amazon fertigen wird. Quanta habe den Auftrag mit einem Umsatzvolumen von 2,36 Milliarden Euro unterzeichnet und beginne frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2011 mit der Auslieferung an Amazon. E Ink Holdings werde den Touchscreen für das Amazon-Tablet mit Advanced Fringe Field Switching (FFS) liefern, was die Lesbarkeit des Displays bei Sonnenlicht erhöhen soll.



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Bassa 08. Jun 2011

Die Verlage sind für die Preise verantwortlich. Daran ändert das Buchpreisbindungsgesetz...

ape3344 08. Jun 2011

Ich möchte sehen, dass du schneller lesen kannst als dass die Seite wechselt... Mein...


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