Bintec W150n: Winziger Access Point von Funkwerk mit 802.11n

Mit gerade mal 102 x 71 x 20 mm gehört Funkwerks W150n zu den besonders kleinen Access Points. Die Antenne und das Netzteil sind in diesen Dimensionen allerdings noch nicht eingerechnet.

Von der Größe des Geräts lässt sich beim W150n auch auf die Leistung als Access Point schließen. Der kleine Access Point kann in Funknetzwerken nur wenig. 802.11n wird zwar unterstützt, allerdings nur mit einer Maximalgeschwindigkeit von 150 MBit/s (brutto). Um diese Geschwindigkeit zu erreichen, braucht der Access Point zudem 40 MHz Kanalbandbreite, was den Einsatz mehrerer Geräte erschwert, da ein Großteil des überhaupt verfügbaren Frequenzbandes belegt wird. Im 20-MHz-Betrieb fällt die Bruttogeschwindigkeit auf 72 MBit/s zurück. Abwärtskompatibilität gibt es mit 802.11b und g. 802.11a und n (5 GHz) unterstützt das Gerät nicht, da nur das 2,4-GHz-Band bedient wird.
Mit einer Handvoll dieser Access Points lässt sich dafür bequem und ohne großes Geschleppe ein WDS-Netzwerk aufbauen. Zudem können dank der Bridge-Funktion einzelne Rechner oder Netzwerke mit dem W150n ins Netzwerk eingebunden werden. Per WLAN-Controller lassen sich die W150n nicht ansteuern. Sie müssen über das Webinterface konfiguriert werden.
Neben einem Fast-Ethernet-Anschluss für Netzwerkkabel gibt es eine Antennenbuchse (RSMA). Die beiliegende Antenne kann also ausgetauscht werden. Außerdem unterstützt der Access Point die Konfiguration von bis zu vier SSIDs, WPS und die Verwaltung von MAC-Adressen per Black- oder Whitelist.
Die elektrische Leistungsaufnahme soll bei 3 Watt liegen. In Betrieb genommen werden darf der W150n bei Temperaturen zwischen 0 und 50 Grad Celsius.
Weitere Informationen gibt es im Datenblatt des W150n(öffnet im neuen Fenster) . Laut Funkwerk kostet der bereits verfügbare Access Point rund 140 Euro.



