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Erdbebenfolgen: Japan produziert 30 Prozent weniger Digitalkameras

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben die Produktion von Digitalkameras und Objektiven erheblich zurückgeworfen. Die japanische "Camera and Imaging Products Association" (CIPA) hat die Auswirkungen nun konkretisiert.
/ Andreas Donath
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Bild: Golem.de

In der CIPA sind zahlreiche Kamerahersteller aus Japan vereint. Nach den Zahlen der japanischen Kamera-Marketingorganisation CIPA ist die Produktion von Digitalkameras in Japan um ein Drittel zurückgegangen. Das zeigen die Zahlen des Monats April 2011. Zur CIPA gehören Canon, Casio, Fujifilm, Hoya (Pentax), Kenko Tokina, Konica Minolta, Mamiya, Nikon, Olympus, Panasonic, Ricoh, Epson, Sigma, Sony und Tamron.

Im April 2011 wurden rund 7,96 Millionen Digitalkameras hergestellt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Im April des Vorjahres waren es rund 11,4 Millionen Einheiten und damit gut 30 Prozent mehr. Dass auch auf den Handel dadurch erhebliche Probleme zukommen, belegt die Zahl der verschifften Geräte. Sie lag im April 2011 bei weltweit rund 8,1 Millionen Einheiten - gut gefüllte Lager gibt es offenbar nicht mehr. Nach Europa wurden rund 30 Prozent weniger Kameras verschifft als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Weniger stark getroffen hat es die Hersteller von Objektiven für Spiegelreflex- und Systemkameras. Im Jahresvergleich ging die Produktion nur um 5,8 Prozent zurück ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Das liegt aber auch daran, dass viele Hersteller Objektive gar nicht mehr in Japan oder zumindest teilweise in anderen asiatischen Ländern fertigen.

Für Mai 2011 liegt von der CIPA(öffnet im neuen Fenster) noch kein Zahlenmaterial vor.


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