Abo
  • Services:
Anzeige
NoSQL: RethinkDB 1.0 läuft nicht nur auf SSDs
(Bild: Hexagram 49)

NoSQL

RethinkDB 1.0 läuft nicht nur auf SSDs

Das US-Startup Hexagram 49 hat seine auf SSDs optimierte NoSQL-Datenbank RethinkDB in der Version 1.0 veröffentlicht. Sie soll linear mit der Zahl der Kerne skalieren, auf SSDs zehnmal schneller sein als herkömmliche Datenbanken und nach einem Stromausfall sofort wieder verfügbar sein.

Entstand die erste Implementierung der RethinkDB noch als MySQL-Plugin, hat sich Hexagram 49 von diesem Ansatz mittlerweile verabschiedet. RethinkDB läuft nun unabhängig und soll in Zukunft diverse Protokolle unterstützen. Für den Anfang setzt RethinkDB auf das Protokoll von Memcached, so dass die Datenbank in Setups mit Memcached dieses nahtlos ersetzen kann. Mit strukturierten beziehungsweise relationalen Daten kann RethinkDB derzeit nicht umgehen.

Anzeige

Auch an einer anderen Stelle sind die Macher der RethinkDB von ihrer ursprünglichen Idee abgewichen: Geplant war, konsequent auf den Einsatz mit SSDs zu setzen, nun läuft RethinkDB 1.0 auch mit herkömmlichen Festplatten und damit auch auf Amazon-Cloud-Servern. Zwar soll die NoSQL-Datenbank auch auf Festplatten besonders schnell sein, ihre Vorteile spielt sie aber vor allem auf SSDs aus.

Vorteile der RethinkDB

RethinkDB soll linear mit der Zahl der CPU-Kerne skalieren und auch die Vorteile von NUMA-Architekturen nutzen können. Vor allem aber soll RethinkDB auf Systemen mit SSD bis zu zehnmal schneller sein als Lösungen der Konkurrenz. Dazu haben die Entwickler nach eigenen Angaben Dutzende von SSDs getestet, um sicherzustellen, dass die RethinkDB immer das Optimum herausholt. Dabei soll die Datenbank eine geringe Latenz aufweisen, die in aller Regel unter 1 Millisekunde liegt. Ein ausgeklügeltes Event-System soll dafür sorgen, dass die RethinkDB mehrere zehntausend Verbindungen gleichzeitig verkraftet. Passen die Daten in den am häufigsten genutzten Blöcken in den Speicher, soll die Geschwindigkeit besonders hoch sein.

Um den Overhead von Dateisystemen zu umgehen, arbeitet die RethinkDB direkt auf Block-Geräten und kümmert sich selbst um Konsistenzprüfungen. Dadurch soll die Datenbank nach einem Stromausfall sofort wieder zur Verfügung stehen. Dabei können die Daten über mehrere Dateien oder Blockgeräte hinweg gespeichert werden. Administratoren können zudem viele Parameter - darunter die Block-Größe und Regeln zur Garbage-Collection - beeinflussen, um die Leistung des Systems zu optimieren.

Hexagram 49 hat unter rethinkdb.com/performance eine Benchmark-Übersicht zusammengestellt, die zeigen soll, in welchen Situationen RethinkDB sinnvoll einzusetzen ist.

RethinkDB ist nicht Open Source, wird aber in einer kostenlosen Basisversion ohne Support angeboten. Eine Premiumversion mit Support gibt es für 1.500 US-Dollar pro Maschine und Jahr. Als Hardware für optimale Performance wird ein System mit mindestens vier CPU-Kernen, 32 GByte RAM und einem Array aus vier oder mehr SSDs empfohlen. Zudem sollen zwei oder mehr Gigabit-Ethernet-Karten im System stecken.


eye home zur Startseite
Atalanttore 07. Jun 2011

Steht sogar im Artikel, aber einsortiert ist der Artikel in der Open-Source-Software...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  2. SEITENBAU GmbH, Konstanz
  3. DZ PRIVATBANK S.A., Luxemburg
  4. LEONI Bordnetz-Systeme GmbH, Kitzingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Fall Creators Update wird von Microsoft offiziell verteilt

  2. Aufblasbar

    Private Raumstation um den Mond soll 2022 starten

  3. Axon M

    ZTE stellt Smartphone mit zwei klappbaren Displays vor

  4. Fortnite Battle Royale

    Epic Games verklagt Cheater auf 150.000 US-Dollar

  5. Microsoft

    Das Surface Book 2 kommt in zwei Größen

  6. Tichome Mini im Hands On

    Google-Home-Konkurrenz startet für 82 Euro

  7. Düsseldorf

    Telekom greift Glasfaserausbau von Vodafone an

  8. Microsoft

    Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

  9. Infrastrukturabgabe

    Kleinere deutsche Kabelnetzbetreiber wollen Geld von Netflix

  10. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

    Google fehlt der Mut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Datenschutz

    Tigtor | 20:56

  2. wie funktioniert phase 3?

    redRogi | 20:51

  3. Wie wär's mal wenn

    Keridalspidialose | 20:49

  4. Re: Eine nette idee

    x2k | 20:44

  5. Re: Und von mir wird es offiziell erst mal ignoriert

    teenriot* | 20:38


  1. 19:00

  2. 18:32

  3. 17:48

  4. 17:30

  5. 17:15

  6. 17:00

  7. 16:37

  8. 15:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel