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Sony will LCD-Produktion mit Toshiba zusammenlegen

Sony und Toshiba wollen Weltmarktführer bei der Fertigung von Displays für Smartphones und Tablets werden. Mit viel staatlicher Hilfe soll offenbar ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Sony-Chef Howard Stringer
Sony-Chef Howard Stringer (Bild: Koichi Kamoshida / Getty Images)

Sony verhandelt mit Toshiba über eine Zusammenlegung seiner LCD-Produktion für Smartphones und Tablets. Die Verhandlungen der beiden japanischen IT-Konzerne stünden kurz vor einem Abschluss, berichtet die Tageszeitung Nikkei unter Berufung auf Branchenkreise. Durch eine Zusammenlegung würden Sony und Toshiba vor Sharp die Weltmarktführerschaft in dem Bereich übernehmen.

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Die japanische Regierung will einen großen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen tragen, um aus Steuergeldern die Investitionen in neue Fertigungstechnologien, darunter auch organische Leuchtdioden, mitzufinanzieren. Bei großformatigen Displays haben japanischen Konzerne bereits den Anschluss an die Weltspitze verpasst. Hier sind südkoreanische und taiwanische Hersteller führend.

Bis Ende Juni 2011 soll eine Vereinbarung von Sony und Toshiba vorliegen. Zum Jahresende soll das Joint Venture gegründet sein. Die teilstaatliche Innovation Network Corporation of Japan soll an dem Displayunternehmen einen Anteil von über 100 Milliarden Yen (852 Millionen Euro) halten. Damit würden 70 bis 80 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen bei Innovation Network Corporation of Japan liegen. Die verbleibenden Anteile teilen sich Toshiba und Sony.

Toshiba und Sony betreiben ihre Displayfertigung bislang in Tochterunternehmen. Laut Angaben der Marktforscher Displaysearch hielt Toshiba Mobile Display im Jahr 2010 einen Weltmarktanteil von 9,2 Prozent. Sony Mobile Display deckte 6,1 Prozent ab. Damit sind Toshiba und Sony auf Rang 4 und Rang 7. Gemeinsam würden sie den Weltmarktführer Sharp überholen, der 14,8 Prozent kontrolliert.

Im Dezember 2010 wurde berichtet, dass Foxconn den Konkurrenten Hitachi Displays übernehmen will, ein Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Canon, das ebenfalls kleinere Displays für Handys und andere mobile Geräte herstellt. Foxconn bot 100 Milliarden Yen für die Mehrheit an dem LCD-Hersteller. Wie Nikkei weiter berichtet, soll nun eine Partnerschaft von Hitachi Displays und Foxconn geplant sein.



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teleborian 07. Jun 2011

Wohl eine gute Einnahmequelle für das Hoch-verschuldete Japan (kt)


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