Abo
  • Services:
Anzeige
Datendiebstahl: RSA tauscht SecurID-Tokens aus
(Bild: RSA)

Datendiebstahl

RSA tauscht SecurID-Tokens aus

Nach einem Angriff auf den US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat die EMC-Tochter RSA nun angekündigt, bis zu 40 Millionen SecurID-Tokens auszutauschen. Für den Datendiebstahl wurden Informationen zu SecurID verwendet, die RSA im März 2011 gestohlen wurden.

In einem offenen Brief kündigt RSA-Chef Art Coviello weitere Maßnahmen zum Schutz seiner Kunden im Zusammenhang mit einem Einbruch in seine Server im März 2011 an. Damals wurden Informationen zu RSAs Zwei-Faktor-Authentifizierung SecurID gestohlen. Bereits zu diesem Zeitpunkt räumte RSA ein, es bestehe die Gefahr, dass die Effektivität von SecurID dadurch gemindert werde. Und genau das hat sich nun bestätigt. Für den Datendiebstahl nutzten die Angreifer damals eine Sicherheitslücke in Adobes Flash-Player.

Anzeige

Laut Coviello gab es am 2. Juni 2011 einen Angriff auf den US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, bei dem erstmals die bei dem Servereinbruch gestohlenen Informationen zu RSAs SecurID verwendet wurden. Nach Angaben von Lockheed Martin wurde der Angriff abgewehrt.

Bereits nach diesem Angriff ging RSA davon aus, dass es beim Diebstahl der SecurID-Daten vor allem um Verteidigungsgeheimnisse und Rechte in diesem Bereich geht. Daher wurden bei vielen Regierungseinrichtungen und Unternehmen im Rüstungsbereich bereits beschleunigte SecurID-Tokens ausgetauscht.

Angesichts dieser Situation und vor dem Hintergrund der aktuellen Angriffe auf Sony, Google, PBS und Nintendo, startet RSA nun einen breiten Austausch von SecurID-Tokens. Coviello kündigt in seinem offenen Brief an, die Tokens von Unternehmen zu tauschen, die sie an eine konzentrierte Nutzergruppe ausgegeben haben, um Geschäftsgeheimnisse oder Unternehmensnetze zu schützen. Unternehmen mit einer großen Kundenbasis, an die SecurID-Tokens ausgegeben wurden - beispielsweise Banken - will RSA bei der Umsetzung risikobasierter Authentifizierungsstrategien unterstützen.

SecurID verspricht eine besonders hohe Sicherheit, denn Benutzer müssen zur Authentifizierung ein Passwort kennen und im Besitz eines Tokens sein. Der SecurID-Token in Form eines Schlüsselanhängers generiert minütlich einen Zahlencode, den der Server vorhersagen und somit prüfen kann. Es bedarf also zweier Faktoren für eine Authentifizierung: etwas, was der Nutzer weiß (Passwort) und etwas, das er besitzt (Token).


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. ETAS GmbH, Stuttgart
  3. Robert Bosch Start-up GmbH, Renningen
  4. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Android 8.0

    Oreo-Update für Oneplus Three und 3T ist da

  2. Musikstreaming

    Amazon Music für Android unterstützt Google Cast

  3. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  4. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  5. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  6. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  7. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  8. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  9. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  10. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Star Wars Battlefront 2 im Test: Filmreife Sternenkrieger
Star Wars Battlefront 2 im Test
Filmreife Sternenkrieger
  1. Star Wars EA entfernt Mikrotransaktionen aus Battlefront 2
  2. Electronic Arts Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2
  3. Star Wars Mächtiger Zusatzinhalt für Battlefront 2 angekündigt

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: In zehn Jahren ...

    senf.dazu | 11:52

  2. Re: VW will halt noch nicht so richtig

    ChMu | 11:50

  3. Re: Paint öffnen, einen weißen Punkt hinzufügen...

    bombinho | 11:50

  4. Re: Witzig. Wieder ein E-Auto bericht von Leuten...

    VigarLunaris | 11:47

  5. Re: Immer der Staat dran Schuld?

    Dungeon Master | 11:45


  1. 11:21

  2. 10:43

  3. 17:14

  4. 13:36

  5. 12:22

  6. 10:48

  7. 09:02

  8. 19:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel