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Spieletest Red Faction Armageddon: Zerstören und reparieren auf dem Mars

Zerstörung ist wie schon bei frühren Red-Faction-Spielen des Entwicklers Volition auch in Armageddon ein zentrales Element: Praktisch jedes Objekt, jede Wand, jede Plattform lässt sich in ihre Einzelteile zerlegen. Mitunter führt dies allerdings dazu, dass Mason sich selbst in den schlauchartigen Leveln das Weiterkommen unmöglich macht - weshalb zum Waffenarsenal nun auch eine sogenannte Nanoschmiede gehört. Mit der lassen sich Aktionen wieder rückgängig machen - also etwa Brücken neu aufbauen oder Gänge freilegen. Zur bedingungslosen Zerstörung kommt diesmal auch einiges an Rekonstruktionsarbeit, die allerdings per einfachem Knopfdruck erledigt wird.

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Armageddon lässt dem Spieler kaum Wahlmöglichkeiten oder Freiheiten, sondern führt ihn sehr linear von Aufgabe zu Aufgabe. Dank der rasanten Inszenierung und des großen Abwechslungsreichtums stört das aber nur selten. Angesichts beständig knapper Munition, fantasievoller Gegnerkreaturen, Mech- und Fahrzeugpassagen, Gefechten im Mars-Inneren, aber auch auf der Planetenoberfläche, bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen. Motivierend ist zudem die Möglichkeit, die Fähigkeiten von Mason im Spielverlauf immer weiter auszubauen - etwa, indem neue Aktionsmöglichkeiten für die Nanoschmiede hinzugekauft werden.

Auch technisch kann Armageddon überzeugen - Eis- und Lava-Landschaften, düstere Höhlen oder schleimige Alienlager, kleine Kampfinsekten oder riesige außeriridische Monster - alles ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt, auch trotz teils massiven Gegneraufkommens und spektakulärer Effekte kommt es nur selten zu Rucklern. Einzig die Kamera macht von Zeit zu Zeit Probleme.

Die Kampagne ist für etwa zehn Stunden kompromisslose Action gut, danach warten dann noch die zwar unterhaltsamen, aber nicht sonderlich umfangreichen Mehrspieleroptionen - die auch in der Gruppe wilde Zerstörungsorgien ermöglichen.

Red Faction Armageddon ist ab dem 7. Juni 2011 für Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC erhältlich und kostet etwa 40 Euro (PC) beziehungsweise 70 Euro (Konsolen). Das Spiel hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit für Spieler ab 18 Jahren verfügbar.

Fazit

Bekannte Elemente, aber vielseitiger und stimmiger: Armageddon ist deutlich linearer, aber eben auch viel intensiver und spannender als der Vorgänger. Monotonie kann sich angesichts so vieler unterschiedlicher Schauplätze, Waffen, Gegner und Fahrzeuge nie einstellen - weshalb der vierte Teil der beste der Serie geworden ist.

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ape3344 06. Jun 2011

Darf ich, nachdem ich GFWL los bin, auch noch online spielen und meine Spielstände speichern?


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