Abo
  • Services:

Spieletest Red Faction Armageddon: Zerstören und reparieren auf dem Mars

Zerstörung ist wie schon bei frühren Red-Faction-Spielen des Entwicklers Volition auch in Armageddon ein zentrales Element: Praktisch jedes Objekt, jede Wand, jede Plattform lässt sich in ihre Einzelteile zerlegen. Mitunter führt dies allerdings dazu, dass Mason sich selbst in den schlauchartigen Leveln das Weiterkommen unmöglich macht - weshalb zum Waffenarsenal nun auch eine sogenannte Nanoschmiede gehört. Mit der lassen sich Aktionen wieder rückgängig machen - also etwa Brücken neu aufbauen oder Gänge freilegen. Zur bedingungslosen Zerstörung kommt diesmal auch einiges an Rekonstruktionsarbeit, die allerdings per einfachem Knopfdruck erledigt wird.

Stellenmarkt
  1. GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Armageddon lässt dem Spieler kaum Wahlmöglichkeiten oder Freiheiten, sondern führt ihn sehr linear von Aufgabe zu Aufgabe. Dank der rasanten Inszenierung und des großen Abwechslungsreichtums stört das aber nur selten. Angesichts beständig knapper Munition, fantasievoller Gegnerkreaturen, Mech- und Fahrzeugpassagen, Gefechten im Mars-Inneren, aber auch auf der Planetenoberfläche, bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen. Motivierend ist zudem die Möglichkeit, die Fähigkeiten von Mason im Spielverlauf immer weiter auszubauen - etwa, indem neue Aktionsmöglichkeiten für die Nanoschmiede hinzugekauft werden.

Auch technisch kann Armageddon überzeugen - Eis- und Lava-Landschaften, düstere Höhlen oder schleimige Alienlager, kleine Kampfinsekten oder riesige außeriridische Monster - alles ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt, auch trotz teils massiven Gegneraufkommens und spektakulärer Effekte kommt es nur selten zu Rucklern. Einzig die Kamera macht von Zeit zu Zeit Probleme.

Die Kampagne ist für etwa zehn Stunden kompromisslose Action gut, danach warten dann noch die zwar unterhaltsamen, aber nicht sonderlich umfangreichen Mehrspieleroptionen - die auch in der Gruppe wilde Zerstörungsorgien ermöglichen.

Red Faction Armageddon ist ab dem 7. Juni 2011 für Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC erhältlich und kostet etwa 40 Euro (PC) beziehungsweise 70 Euro (Konsolen). Das Spiel hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit für Spieler ab 18 Jahren verfügbar.

Fazit

Bekannte Elemente, aber vielseitiger und stimmiger: Armageddon ist deutlich linearer, aber eben auch viel intensiver und spannender als der Vorgänger. Monotonie kann sich angesichts so vieler unterschiedlicher Schauplätze, Waffen, Gegner und Fahrzeuge nie einstellen - weshalb der vierte Teil der beste der Serie geworden ist.

 Spieletest Red Faction Armageddon: Zerstören und reparieren auf dem Mars
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. und 4 Spiele gratis erhalten

ape3344 06. Jun 2011

Darf ich, nachdem ich GFWL los bin, auch noch online spielen und meine Spielstände speichern?


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

    •  /