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Nokia-Chef: Symbian war nicht mehr zu retten

Stephen Elop begründet Nokias anstehenden Wechsel zu Windows Phone 7 damit, dass Symbian veraltet sei. Nokia habe den Aufwand, um Symbian wieder wettbewerbsfähig zu machen, als zu hoch angesehen.
/ Ingo Pakalski
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Nokia-Chef Stephen Elop (Bild: Nokia)
Nokia-Chef Stephen Elop Bild: Nokia

Nokia will sich mit dem Wechsel zu Windows Phone 7 fit für den künftigen Wettbewerb machen. Das hat der finnische Handyhersteller bereits wiederholt erklärt. Nun hat Nokia-Chef Stephen Elop auf der D9-Konferenz in Los Angeles(öffnet im neuen Fenster) berichtet, wie es dazu kam, dass Nokia Symbian langfristig den Rücken kehren will.

Nokias Analyse war schonungslos und sah Symbian abgeschlagen von der Konkurrenz, sagte Elop. Es hätte zu viel Zeit in Anspruch genommen, Symbian wettbewerbsfähig zu machen. Mit dem Wechsel zu Microsofts Windows-Phone-7-Plattform könne ein Drittel der Zeit eingespart werden, die für eine Symbian-Renovierung erforderlich gewesen wäre. Ein Wechsel zu Googles Android-Plattform hätte die gleiche Zeitersparnis gebracht. Allerdings hätte Nokia weniger Einfluss auf die Android-Plattform nehmen können, als das nun bei Windows Phone 7 der Fall sei.

Mit Android hätte Nokia nicht viele Möglichkeiten gehabt, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, sagte Elop, zumal Nokia sich vor allem von Android und Apples iOS abheben wolle. Der Kampf der Smartphone-Betriebssysteme sei in vollem Gange, es gehe weniger um einen Kampf der Geräte an sich.


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