Motorola-Chef

Android-Anwendungen können den Akku leersaugen

Der Motorola-Chef hat Googles Android Market kritisiert, weil darüber auch Anwendungen verteilt werden, die den Akku eines Smartphones übermäßig beanspruchen. Motorola-Kunden könnten bald davor geschützt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Motorola-Chef Sanjay Jha
Motorola-Chef Sanjay Jha (Bild: Ethan Miller / Getty Images)

Googles Android Market verbreitet etliche Anwendungen, die den Akku eines Android-Geräts übermäßig fordern, bemängelt der Motorola-Chef Sanjay Jha nach einem Bericht von PCworld.com. Jha kritisiert, dass es seitens Google nur wenig Kontrollen gibt, was im Android Market erscheinen darf. Das zeigt sich auch darin, dass wiederholt Schadsoftware über den Android Market verteilt wurde, allein zwei Vorfälle wurden im Mai 2011 bekannt.

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Nach Aussagen von Motorola reklamieren Kunden in 70 Prozent der Fälle Android-Smartphones, weil darauf Anwendungen laufen, die den Akku besonders stark belasten und so dafür sorgen, dass das Android-Gerät nicht so lang genutzt werden kann, wie es Motorola verspricht. Jha zufolge überwacht die Motorola-eigene Android-Ergänzung Motoblur bereits das Verhalten von Anwendungen.

Über Motoblur erfuhr Motorola, welche installierten Anwendungen den Prozessor und damit auch den Akku besonders stark fordern. Künftig sollen Besitzer eines Motorola-Smartphones gewarnt werden, wenn sie Applikationen installieren, die sich besonders negativ auf die Akkulaufzeit auswirken. Der Nutzer hat dann die Wahl, ob er die Anwendung trotzdem aufspielen möchte.

Nach welchen Kriterien Motorola hier im Detail vorgehen will, ist nicht bekannt. Auch machte der Hersteller keine Angaben dazu, wann die Funktion zur Verfügung gestellt werden soll.

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