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iPhone und iPad: Datenschützer sehen keine Probleme mit Ortungsdiensten mehr

Das Bayerische Landesamt für Datenschutz will nicht weiter gegen Apple wegen der umstrittenen Sammlung von Ortsdaten vorgehen. Die Behörde war für die Bundesrepublik führend an der Untersuchung der Funktionen beteiligt.
/ Nico Ernst
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Bewegungsprofil eines iPhones in Berlin (Bild: Golem.de)
Bewegungsprofil eines iPhones in Berlin Bild: Golem.de

Einer Meldung des Bayerischen Rundfunks(öffnet im neuen Fenster) zufolge haben die bayerischen Datenschützer(öffnet im neuen Fenster) Apples Updates gegen die Sammlung von Ortsdaten geprüft und keine weiteren Anhaltspunkte für die Erstellung von Bewegungsprofilen gefunden. Demnach hat "der US-Konzern seine Praxis beendet, Ortungsdaten von iPhones und iPads verdeckt zu speichern."

Wenn Ortsdaten gespeichert werden, löschen die Geräte sie laut der Darstellung der Datenschützer nach sieben Tagen wieder. In der Folge soll es nun keine Sanktionen gegen Apple wegen der Funktionen geben.

Das Unternehmen war in die Kritik geraten, weil iPhones und iPads ungefragt die Position des Benutzers speicherten, auch wenn das in den Systemeinstellungen deaktiviert worden war. Apple erklärte das mit einem Softwarefehler , der mit der Version 4.3.3 von iOS behoben wurde.


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