Abo
  • IT-Karriere:

Nationale Lösung

Kunden wollen ihre Cloud in Deutschland

Für viele in Deutschland aktive Firmen ist es wichtig, dass ihre Cloud in einem Rechenzentrum in Deutschland liegt. Das ist die Erfahrung des Cloud-Portfolio-Leaders der IBM.

Artikel veröffentlicht am ,
Kurt N. Rindle, verantwortlich für das Cloud-Portfolio der IBM Deutschland
Kurt N. Rindle, verantwortlich für das Cloud-Portfolio der IBM Deutschland (Bild: IBM)

Firmen in Deutschland wollen, dass ihre Cloud nicht im Ausland schwebt. "Ob die Cloud in Deutschland liegt, ist immer eine der ersten Fragen in vielen Kundengesprächen. Das ist wie ein Ablehnungscheck", sagte Kurt N. Rindle, Cloud Portfolio Leader bei IBM Deutschland, im Gespräch mit Golem.de. Ob der Kunde sich dann beim Vertragsschluss wirklich für den Rechner in Deutschland entscheide, lasse sich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht sagen. "Ob der Kunde sagt, die Last lasse ich hier oder da laufen, entscheidet jeder am Ende für sich allein." Es gibt aber auch Kunden, denen der Standort egal ist.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  2. Schaltbau GmbH, München

Preislich mache es keinen Unterschied, wo die Daten gehostet werden. Die IBM-Preise seien weltweit einheitlich, erklärte Rindle, der verantwortlich für die Cloud-Angebote von IBM Deutschland ist.

Der IBM-Kunde kann bei der Buchung der Ressourcen wählen, wo "sein" Cloud-Zentrum liegen soll. Entweder in Ehningen westlich von Böblingen in Baden-Württemberg am deutschen IBM-Hauptsitz, in Raleigh, im US-Bundesstaat North Carolina oder in der japanischen Metropole Tokio. Weitere IBM-Cloud-Rechenzentren sind in Boulder, Colorado, im kanadischen Toronto, in Makuhari in Japan und in Singapore. Rindle: "Wir stellen für unsere europäischen und deutschen Kunden ein Rechenzentrum in Deutschland zur Verfügung."

Die bekanntesten Cloud-Anbieter in Deutschland sind laut einer Studie von Deloitte Google, Microsoft, Amazon, IBM und Salesforce. "Wir waren die ersten, die seit Mitte letzten Jahres ein deutsches Rechenzentrum haben. Die anderen ziehen jetzt langsam nach. Ich habe gehört, dass der eine oder anderen in Deutschland oder der Schweiz investiert."

IBM richte sein Cloud-Angebot an Unternehmen. Im Service Level Agreement sei daher geregelt, was passiert, wenn etwas ausfällt. "Amazon sagt etwa, Sie kriegen ihre 9 Cents zurück, wenn die Cloud eine Stunde nicht läuft", sagte der Informatiker. "Das ist für Unternehmenskunden aber nicht ausreichend. Bei der 'IBM Smart Cloud Enterprise +' gibt es daher eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent, nicht nur bis zum Hypervisor, sondern auch die Softwarestacks darüber können 'gemanaged' werden und es lassen sich Datensicherungen vereinbaren."

IBM biete aber auch neue Lösungen wie die gemanagte Cloud an. Dabei habe der Kunde die Möglichkeit, seine Datenbanken beizustellen. Damit könne der Konzern bei dem Produkt "Enterprise Plus Cloud" zusätzliche Dienstleistungen und Servicelevels anbieten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. ab 369€ + Versand

Moe479 03. Jun 2011

Es ist ein Datenschutzproblem, wer wird den haftbar, wenn das datenleck auf einem Cloud...

makeworld 02. Jun 2011

ja - was du schreibst ist ein guter Einstieg, und IMHO wesentlicher als die im Artikel...

watcher 01. Jun 2011

Warum ist "Cloud" eigentlich so verpönt, Outsourcing, Housing, Offshoring und Remote...

watcher 01. Jun 2011

Bspw. hier: http://img204.imageshack.us/img204/1931/unbenanntpck.png Google IO Keynote...

madMatt 01. Jun 2011

Die Deutschen muss man erst für dumm verkaufen und im Anschluss seine Absichten...


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /