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Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission
Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission (Bild: Matthias v .d. Elbe / Wikimedia.org CC-BY-SA 3.0)

Europäische Kommission

50 Millionen Euro für Windows 7

Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission
Berlaymont-Gebäude, Sitz der Europäischen Kommission (Bild: Matthias v .d. Elbe / Wikimedia.org CC-BY-SA 3.0)

Die Europäische Kommission erwirbt Microsoft-Lizenzen für 50 Millionen Euro ohne vorherige Ausschreibung. Der Lobbyverband Openforum Europe kritisiert derweil, jede zehnte Ausschreibung enthalte Markennamen, trotz Verbot.

Die Europäische Kommission gibt 50 Millionen Euro für ein Update ihrer 36.000 Rechner von Windows XP auf Windows 7 aus, das berichtet Computerweekly (CW). Die Details des Abkommens, die CW veröffentlicht hat, sind noch nicht offiziell. Aber die Antworten auf die Anfragen der Europa-Abgeordneten Mary Honeyball und Bart Staes zu der Vergabe an Microsoft werden für die kommenden Woche erwartet.

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Die Vereinbarung zwischen der Kommission und Microsoft ist ohne Ausschreibung verlaufen. Begründet wird das damit, dass das Update keinen Neukauf darstelle, sondern einen teilweisen Ersatz und somit eine Ausschreibung nicht notwendig gewesen sei. Außerdem würde ein Wechsel zu einem anderen Anbieter große technische Schwierigkeiten und Inkompatibilitäten verursachen, berichtet CW.

Weiter heißt es, dass neben dem Erwerb der Lizenzen auch ein Supportvertrag abgeschlossen wurde. Dieser umfasst ein Volumen von rund 44 Millionen Euro und wurde ebenfalls nicht ausgeschrieben. Der Grund dafür sei, dass kein Unternehmen außer Microsoft die notwendigen Leistungen erbringen könne.

Vor etwa einer Woche kritisierte der Lobbyverband Open Forum Europe, dass 13 Prozent der Ausschreibungen in der Europäischen Union unrechtmäßigerweise direkten Bezug auf Markennamen nähmen. Außerdem sei der Trend zu beobachten, dass Vereinbarungen mehr und mehr hinter verschlossenen Türen geschlossen würden, statt diese auszuschreiben.

Nach Meinung der Kommission seien auch Firmen wie Microsoft in der Lage, interoperable Software bereitzustellen, wodurch sie nicht zwingend an Microsoft gebunden seien, zitiert CW. Dabei scheint sich die Europäische Kommission nicht daran zu stören, dass sie gerade ein Verfahren gegen Microsoft wegen dessen wettbewerbswidrigen Verhaltens führt und 900 Millionen Euro Strafe verlangt.


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tilmank 20. Jul 2011

Man muss zugegeben schon sehr auf Hardwarekompatibilität achten und das daher am besten...

unsigned_double 03. Jun 2011

... sollte das ursprünglich mal nen dt. Satz werden? Ist dir nicht gelungen.

makeworld 02. Jun 2011

....ein paar Monate früher - Sommer 2010 - Auswärtiges Amt, BRD: IT-Referatsleiter Dr...

Charles Marlow 01. Jun 2011

Naja, so kennt man das eben von diesem Verein.

makeworld 01. Jun 2011

könntest du deine kurze Mitteilung bitte untermauern danke ps.:bist du das: http://www...



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