• IT-Karriere:
  • Services:

Gewinnwarnung

Nokia verkauft weniger Telefone, hofft auf Windows Phone 7

Eine Umsatz- und Gewinnwarnung hat zu deutlichen Kursverlusten bei Nokia geführt. Umsatz und Gewinnmargen werden deutlich geringer ausfallen als erwartet, eine Prognose für das Gesamtjahr gibt Nokia gar nicht erst ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Chef Steven Elop und Microsoft Steve Ballmer
Nokia-Chef Steven Elop und Microsoft Steve Ballmer (Bild: AFP/Getty Images)

Um bis zu 14 Prozent ist der Aktienkurs von Nokia nach einer Gewinnwarnung des finnischen Mobiltelefonherstellers gesunken. Vor allem die Sparte Geräte und Dienste (Devices & Services) liegt offenbar deutlich unter Plan. Konkrete Zahlen nennt Nokia nicht, gibt nur an, dass der Umsatz in diesem Bereich deutlich unter der prognostizierten Spanne von 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro liegen wird. Auch die angepeilte Gewinnmarge von 6 bis 9 Prozent werde verfehlt. Derzeit geht Nokia davon aus, dass die operative Marge auf Break-even-Niveau liegen wird.

Stellenmarkt
  1. msg DAVID GmbH, Braunschweig
  2. Bundesnachrichtendienst, Berlin

Schuld am schlechten Geschäftsverlauf seien mehrere Faktoren. Nokia nennt ein dynamisches Wettbewerbsumfeld und Markttrends über mehrere Preiskategorien, vor allem in China und Europa. Zudem habe sich der Produktmix hin zu billigeren Geräten verschoben. Auch die Preispolitik von Nokia und einigen Konkurrenten habe sich negativ ausgewirkt.

Letztendlich verkaufte Nokia weniger Mobiltelefone zu niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreisen.

Eine Prognose für das Gesamtjahr gab Nokia angesichts der Gewinnwarnung nicht ab. Für das dritte Quartal erwartet Nokia Umsätze in etwa auf der Höhe des zweiten Quartals. Im vierten Quartal soll der Umsatz saisonbedingt wieder zulegen. Dabei will Nokia seine Kunden mit Innovationen bei Symbian-Smartphones für sich gewinnen und hat zudem Preisanpassungen vorgenommen. Zudem soll in Marketing am Point-of-Sale investiert werden.

Der Umstieg auf Windows Phone 7 verlaufe derweil planmäßig, teilt Nokia anlässlich der Gewinnwarnung mit. Man gehe weiterhin davon aus, das erste Gerät auf Basis von Windows Phone 7 im vierten Quartal 2011 auf den Markt zu bringen. Nach dem Umstieg auf Microsofts Betriebssystem will Nokia dann wieder schneller wachsen als der Markt.

Seine Zahlen für das zweite Quartal 2011 will Nokia am 21. Juli 2011 veröffentlichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Chicken Police für 14,99€, Through the Darkest of Times für 9,99€, Townsmen - A...
  2. 48,99€
  3. 5,29€
  4. 22,99€

Abseus 03. Jun 2011

da heist es erst denken dann reden/schreiben AndyGER hat hier NICHT geschrieben iOS ist...

c_PA 01. Jun 2011

Wie ich bereits geschrieben habe, es liegt sicher nicht an der Unfähigkeit von Nokia...

Trottelvernichter 01. Jun 2011

Wenn es sich Marktanteile holt, dann sicher nicht nur von Android, sondern auch von...

borto 31. Mai 2011

Wenn ich das richtig verstehe, haben die Leute weniger und billigere Geräte gekauft als...

12345678 31. Mai 2011

Im Spiegel ist dazu ein prima Artikel zu finden: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0...


Folgen Sie uns
       


Mafia (2002) - Golem retro_

Wer in der Mafia hoch hinaus will, muss loyal sein - ansonsten verstößt ihn die Familie. In Golem retro_ haben wir das erneut selbst erlebt.

Mafia (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /