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Firefox 6: Mehr HTML5 für Mozillas Browser

Mozilla arbeitet an erweiterten HTML5-Funktionen für Firefox, wie die Vorabversionen von Firefox 6 zeigen. Dazu zählt das Element Progress ebenso wie Matchmedia, ein Javascript-Äquivalent zu Media-Querys.
/ Jens Ihlenfeld
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Logo von Firefox Aurora (Bild: Mozilla)
Logo von Firefox Aurora Bild: Mozilla

Mit Firefox 6 soll Firefox unter anderem das in HTML5 spezifizierte Element Progress(öffnet im neuen Fenster) unterstützen, mit dem sich eine Fortschrittsanzeige realisieren lässt. Dabei greift Firefox auf die Darstellung von Fortschrittsbalken des jeweiligen Betriebssystems zurück.

Mit dem Element Track(öffnet im neuen Fenster) ist es möglich, zu Audio und Video ergänzende Textinformationen zu hinterlegen, die zeitgesteuert eingeblendet werden. Gedacht ist dies unter anderem für Untertitel.

Ebenfalls in der Aurora-Version von Firefox 6 enthalten ist die Funktion window.matchMedia()(öffnet im neuen Fenster), eine Art Javascript-Äquivalent zu Media-Querys aus CSS. Die Ausführung von Javascript-Funktionen kann damit geräteabhängig geregelt werden und auch abhängig davon, ob ein Gerät hochkant oder im Querformat genutzt wird.

Auch Websockets sollen mit Firefox 6 wieder in den Browser integriert werden. Sie waren schon in einigen Entwicklerversionen von Firefox 4 enthalten, aber aufgrund eines Sicherheitsproblems des Websocket-APIs wurde die Unterstützung deaktiviert.

Verbessert werden auch die APIs für Binärdaten. So ist es möglich, per XHR2(öffnet im neuen Fenster) Daten als Blob oder als Arraybuffer(öffnet im neuen Fenster) anzufordern. Mit FileReader.readAsArrayBuffer()(öffnet im neuen Fenster) kann der Inhalt von Antworten als Arraybuffer eingelesen werden und der Blobbuilder erlaubt es, mehrere Blobs aneinanderzuhängen. Zudem lassen sich Arraybuffer in Blobs umwandeln. Für Firefox 7 hat Mozilla weitere Neuerungen in Bezug auf den Umgang mit Binärdaten angekündigt.

Firefox 6 unterstützt auch "Server Sent Events". Damit lassen sich vom Server aus DOM-Ereignisse auslösen und mit Daten versehen. Details dazu finden sich in einem Blogeintrag von Mozilla(öffnet im neuen Fenster).

In Sachen CSS bietet Firefox 6 unter anderem neue Möglichkeiten zur Textgestaltung, die über -moz-text-decoration-color(öffnet im neuen Fenster), -moz-text-decoration-line(öffnet im neuen Fenster) und -moz-text-decoration-style(öffnet im neuen Fenster) gesteuert werden können. Mit -moz-hyphens(öffnet im neuen Fenster) kann die Silbentrennung von Texten beeinflusst werden. Dabei ist auch die Vorgabe "auto" möglich, bei der der Browser versucht, die Worte zu trennen, vorausgesetzt, er verfügt über ein Vokabular für die eingestellte Sprache.

Für eine bessere Druckansicht löst Firefox die Ereignisse 'beforeprint' und 'afterprint' aus(öffnet im neuen Fenster), so dass Webentwickler dafür sorgen können, dass bestimmte Elemente einer Seite zum Drucken ausgeblendet werden.

In Sachen Javascript werden schwache Referenzen(öffnet im neuen Fenster) unterstützt. Entwicklern bietet der Browser zudem eine bessere Übersicht zum Speicherverbrauch unter about:memory sowie eine verbesserte Webkonsole.

Die aktuelle Vorabversion von Firefox 6 kann über Mozillas Aurora-Kanal heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster).


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