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Patentlizenzen: HTC zahlt angeblich 5 Dollar pro Android-Gerät an Microsoft

Der Hersteller HTC zahlt 5 US-Dollar an Microsoft für jedes verkaufte Android-Gerät , behauptet Analyst Walter Pritchard. HTC hingegen dementiert jegliche Zahlungen.
/ Sebastian Grüner
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Steve Ballmer, CEO von Microsoft (Bild: Dennis Hamilton / flickr.com CC-BY 2.0)
Steve Ballmer, CEO von Microsoft Bild: Dennis Hamilton / flickr.com CC-BY 2.0

Laut einem Bericht des Softwareanalysten der Citigroup, Walter Pritchard, erhält Microsoft für jedes von HTC verkaufte Android-Smartphone 5 US-Dollar - das berichtet unter anderem der US-Dienst Business Insider(öffnet im neuen Fenster) . Demnach steht die Zahlung im Zusammenhang mit der Lizenzvereinbarung zwischen Microsoft und HTC vom April 2010. Es sind die ersten konkreten Zahlen aus der Vereinbarung, die genannt werden. Allerdings dementiert HTC die Meldungen gegenüber der New Yorker Börse, wie Bloomberg berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Business Insider dagegen berichtet, HTC sei nicht der einzige Hersteller, der solche Abgaben zahle. Microsoft verlange von anderen Lizenznehmern zwischen 7,50 und 12,50 US-Dollar pro Android-Gerät, wird aus dem Bericht Pritchards zitiert.

Es seien noch einige rechtliche Auseinandersetzungen rund um Android zu erwarten. Es "scheint, Google habe sehr wenig geistiges Eigentum, um sich selbst zu verteidigen" , erklärte Pritchard dem Bericht zufolge und bezog sich dabei auf die Praxis vieler großer Unternehmen, sich im Fall eines Gerichtsverfahrens mit einer Gegenklage zu wehren.

Die 44 Klagen, mit denen Android-Hersteller und Google seit März 2010 konfrontiert wurden, wiesen aber eine Besonderheit auf, meint Florian Müller, der Betreiber des Blogs Foss Patents(öffnet im neuen Fenster) : Nicht Patenttrolle, sondern die Schwergewichte Microsoft, Oracle und Apple wollten ihre eventuellen Rechte geltend machen.


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