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PN65: NXP Semiconductors liefert NFC-Chip für Google Wallet

Der Chiphersteller NXP Semiconductors spricht über die Technik, die hinter Google Wallet steht. Das niederländische Unternehmen liefert das PN65 für das Nexus S von Samsung.
/ Achim Sawall
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Bild: NXP

NXP Semiconductors liefert die Near-Field-Communication-Technologie für Google Wallet , den neuen mobilen Bezahldienst, den Google gestern in New York vorgestellt hat. PN65, das Produkt des niederländischen Chipherstellers, besteht aus einem Baustein, in den eine Near-Field-Kommunikationseinheit, ein eingebetteter Sicherheitsbaustein und die NFC-Software integriert sind. Der Chip kommt im Smartphone Nexus S von Samsung zum Einsatz, das im Dezember 2010 zusammen mit der Betriebssystemversion Android 2.3 Gingerbread vorgestellt wurde.

"Die NFC-Technik von NXP Semiconductors verwandelt das Handy je nach Bedarf in eine Kundenkarte, ein Check-in-Terminal, eine Konzertkarte, einen Gutschein, eine Kreditkarte, ein Bahnticket – oder auch in einen Schlüssel zu meinem Auto, meinem Hotelzimmer, meinem Büro oder meinem Computer" , sagte NXP-Deutschlandchef Rüdiger Stroh.

Rob von Behren, Sicherheitsexperte bei Google, erklärte dem Magazin Wireless Week(öffnet im neuen Fenster) , der NXP PN65 würde nicht ohne Zustimmung des Nutzers aktiviert. "Der Chip wird nur angeschaltet, wenn Google Wallet geöffnet und entriegelt ist. Damit meine ich, dass niemand den Chip scannen kann, wenn sie einfach nur die Straße herunterlaufen."

Adam Blum, Chef des Softwareentwicklers Rhomobile, hält NFC für ausgereift, das zeige Google Wallet. "Künftig werden NFC-basierte Lösungen kommen, mit denen die Anwendergeräte untereinander kommunizieren können." Moderne NFC-Bezahlvorgänge müssten nicht notwendigerweise an einer Kasse ablaufen. Der Nutzer könne sein Telefon einfach auf das Etikett eines Produktes legen, um es zu kaufen.


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