140byt.es

Eine Javascript-Funktion in einem Tweet

Mit 140byt.es hat Jed Schmidt eine quelloffene Sammlung von Javascript-Funktionen vorgestellt, die mit maximal 140 Byte den Umfang einer Twitter-Nachricht haben. Ziel des Projekts ist es, die Grenzen von Javascript zu erforschen.

Artikel veröffentlicht am , Matthias Thömmes
Jed Schmidt
Jed Schmidt (Bild: Jed Schmidt)

Im Rahmen eines Treffens der Javascript-Usergroup Berlin stellte Jed Schmidt in der letzten Woche das Open-Source-Projekt 140byt.es vor, bei dem jeder Javascript-Beitrag maximal 140 Zeichen lang sein darf, so dass er auch per Twitter weitergegeben werden kann. Der freiberufliche Übersetzer hat bereits mit fab.js ein experimentelles Webframework für Node.js veröffentlicht, das intensiven Gebrauch von Closures macht.

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Unter den bisherigen Beiträgen im Wettbewerb 140byt.es finden sich DOM-Selektoren, JSONP-Handler und Base64-Encoder. 140byt.es folgt auf Projekte wie micro.js, den Javascript Garden und den mit 1 KByte etwas großzügigeren Demowettbewerb JS1k. Die eng gesetzten Grenzen bei solchen Wettbewerben sollen Entwickler zu kreativen Lösungen wie der Nutzung von Funktionen und Eigenschaften der Sprache wie Bit-Operatoren, Codierung von Daten in Bildern oder Ausnutzen des "loose typings" treiben.

Javascript: gute Absichten, schlechte Umsetzung?

Bereits 2009 hat Javascript-Experte Douglas Crockford die Sprache als eine "elegante, ausdrucksvolle Programmiersprache" charakterisiert, der durch ihre Entwicklergemeinschaft nur wenig Bedeutung beigemessen werde. Die guten Absichten der in nur zehn Tagen bei Netscape entworfenen Sprache seien unter einer schlechten Umsetzung verborgen. Crockford selbst hat mit der Spezifizierung der Javascript Object Notation (JSON) einen wesentlichen Teil zum heutigen Stand der Sprache beigetragen.

Dank der heute deutlich schnelleren Javascript-Engines erfreut sich Javascript in letzter Zeit auch auf Serverseite wachsender Popularität. Neben Implementierungen wie Jaxer, EJScript, RingoJS, AppengineJS oder Whitebeam hat das zwischenzeitlich in Version 0.48 vorliegende Node.js eine große Anhängerschaft gefunden.

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Schmidt betonte, eine eigene Webseite für sein Projekt befinde sich im Aufbau. Eine Sammlung an Erfahrungswerten zum Einsparen von Zeichen hat Schmidt bereits in Form eines Wiki veröffentlicht.

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GodsBoss 31. Mai 2011

Nein, nein, das Gegenteil wird der Fall sein gerade der Code dieses Wettbewerbs...

GodsBoss 31. Mai 2011

Nein, das hängt davon ab, warum jemand programmiert und was mit einem Programm oder...

Der Kaiser! 29. Mai 2011

https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/javascript-deobfuscator/

Anonymer Nutzer 27. Mai 2011

http://www.pouet.net/topic.php?which=3307&page=1 :D



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