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Telefonbetrug

Werbewirtschaft will keine schärferen Gesetze

Nicht neue Gesetze, sondern eine konsequente Strafverfolgung fordern die Verbände von Werbetreibenden. Morgen berät der Bundesrat über eine Verschärfung des Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo des Deutschen Dialogmarketing Verbands
Logo des Deutschen Dialogmarketing Verbands (Bild: DDV)

Die Zentralverbände der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), des Deutschen Dialogmarketing Verbands (DDV) und des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) sprechen sich in einem offenen Brief gegen eine Verschärfung der Gesetze gegen unerlaubte Telefonwerbung aus. Die Vorschrift war erst 2009 im Rahmen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb novelliert worden. Seitdem sind unter anderem sogenannte "Cold Calls", also Anrufe ohne vorheriges Einverständnis des Angerufenen, nicht mehr zulässig.

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Dennoch gibt es immer wieder Beschwerden bei Verbraucherzentralen wegen unerwünschter Anrufe. Zuletzt nahmen Anrufe wegen betrügerischer Gewinnspiele stark zu. Insgesamt, so die Verbände der Werbewirtschaft, seien aber "Beschwerden über werbliche Anrufe ohne vorherige Einwilligung entgegen der öffentlichen Wahrnehmung eher rückläufig". Die Verbände berufen sich dabei auf einen Bericht des Justizministeriums. Zugenommen hätten jedoch "kriminelle Betrügereien".

Die Werbewirtschaft schlägt statt einer Verschärfung der Gesetze, die nach den aktuellen Vorschlägen die Möglichkeiten für legale Werbung noch stärker einschränken, eine konsequentere Strafverfolgung vor. Dazu sollten unter anderem "Schwerpunktstaatsanwaltschaften" eingerichtet werden.



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brunobrotspecht 27. Mai 2011

Süß. Ließ dir mal den Kommentar von DerKeks durch. Wozu braucht man denn Telefonwerbung...

foolhomie 27. Mai 2011

Voxpark in Berlin ruft im Auftrag von Primacall Leute in Österreich und der Schweiz an...

wir beide und ich 27. Mai 2011

Das ist aber ein setwas archaisches Verständnis von antidemokratisch. Von der...

Tantalus 27. Mai 2011

Und wie willst Du in einem Onlineformular die u.U. notwendige rechtsgültige Unterschrift...

Charles Marlow 27. Mai 2011

Aus demselben Grund sind unsere Politiker ja auch gegen Offenlegung ihrer Einkünfte. Oder...


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