Abo
  • Services:

World of Warcraft

Chinesische Häftlinge zu Goldfarming gezwungen

Tagsüber mussten die Gefangenen Zahnstocher schnitzen und Steine klopfen, des Nachts in Onlinerollenspielen wie World of Warcraft möglichst viel virtuelles Gold verdienen. Das berichtet ein ehemaliger Häftling eines chinesischen Arbeitslagers.

Artikel veröffentlicht am ,
World of Warcraft
World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Das Gold, mit dem europäische und amerikanische Spieler in Titeln wie World of Warcraft beispielsweise besondere Rüstungen oder Waffen kaufen, stammt zumindest teilweise aus chinesischen Gefängnissen. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian, die mit einem ehemaligen Häftling des Arbeitslagers Jixi in der Provinz Heilongjiang gesprochen hat. Seinen Angaben zufolge mussten die Gefangenen tagsüber Essstäbchen oder Zahnstocher schnitzen und in einer Kohlemine arbeiten. Nachts wurden sie dann gezwungen, sogenanntes Goldfarming zu betreiben.

Stellenmarkt
  1. SV Informatik GmbH, Stuttgart
  2. Dataport, verschiedene Standorte

In dem Arbeitslager seien bis zu 300 Gefangene in Zwölf-Stunden-Schichten gezwungen worden, in Onlinerollenspielen Gold zu verdienen. Wer die Vorgaben nicht erfüllt habe, sei mit Plastikrohren verprügelt worden. Das mit den virtuellen Reichtümern verdiente echte Geld - der Guardian nennt 540 bis 650 Euro pro Tag - sei vollständig an die Wärter gegangen.

Der ehemalige Häftling, der ab 2004 für drei Jahre im Arbeitslager verbringen musste, hat früher angeblich selbst als Wächter gearbeitet. Er musste jedoch die Rollen tauschen, weil er sich unerlaubt bei der chinesischen Zentralregierung über Korruption in dem Gefängnis beschwert habe.

Berichte über die teils haarsträubenden Methoden der Goldfarmer gibt es schon lange. So zeigte die ARD im Jahr 2006 Videosequenzen, auf denen angeblich von chinesischen Banden zum Spielen von World of Warcraft gezwungene Kinder und Jugendliche zu sehen waren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Sony 65-Zoll-TV 789€)
  2. 5,00€
  3. 49,99€ (spare 4€ zusätzlich bei Zahlung mit Paysafecard) - Release am 15.3.
  4. 39,95€

BraunschesEtwas 05. Jun 2011

Der Chinesische Wirtschaftsminister... Ausbeu-Tung ;) Was ist nur aus diesem...

DR0PTABLE 30. Mai 2011

World of Warcraft ist etwas für jemanden der Vater und Mutter erschlagen hat eine ganz...

chillum 27. Mai 2011

Frii Protipp: Schreib nächstes mal: "Ich bin leider der englischen Sprache nicht mächtig...

antares 27. Mai 2011

Soylent Green is people!

DER GORF 27. Mai 2011

lol, warum sollte ich so etwas dummes freiwillig tun? Dann müsste ich nicht nur ins...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
Begriffe, Architekturen, Produkte
Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
Von George Anadiotis


    Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
    Elektromobilität
    Der Umweltbonus ist gescheitert

    Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
    2. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen
    3. Volkswagen Electrify America nutzt Tesla-Powerpacks zur Deckung von Spitzen

      •  /