Abo
  • Services:

Netbooks

Intels nächste Atom-CPU soll nur noch die Hälfte kosten

Unbestätigten Berichten zufolge soll die nächste Atom-Plattform für Netbooks mit dem Codenamen Cedar Trail deutlich günstiger werden. Je nach Modell sollen die noch für 2011 erwarteten Prozessoren 30 bis knapp 50 Prozent billiger werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit Cedarview-Atom
Wafer mit Cedarview-Atom (Bild: Intel)

Unter Berufung auf Netbookhersteller meldet Digitimes, dass Intel mit der kürzlich vorgezogenen Atom-Plattform Cedar Trail erstmals in der Geschichte der Prozessorserie deutliche Preissenkungen vornehmen will. Bisher hatte Intel Verkleinerungen der Strukturbreite, durch die sich zu annähernd gleichen Herstellungskosten mehr CPUs produzieren lassen, bei den Atoms nicht für deutliche Abschläge genutzt.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. DIEBOLD NIXDORF, Deutschland

Derzeit kosten die Atom-CPUs der N-Serie für PC-Hersteller zwischen 64 (N450, ein Kern, 1,66 GHz) und 86 US-Dollar (N570, Dual-Core, 1,66 GHz). Die Cedar Trails, zu denen Intel noch keine Taktfrequenzen nannte, sollen laut Digitimes zwischen 42 und 47 US-Dollar kosten - also fast keinen preislichen Unterschied zwischen den Modellen mehr besitzen.

Das soll daran liegen, dass nur zwei Versionen vorgesehen sind: der Atom N2600 für 42 US-Dollar und der Atom N2800 für 47 US-Dollar. Beide tragen für die CPU alleine den Codenamen Cedarview-M, die gesamte Plattform mit dem noch nicht näher beschriebenen Chipsatz heißt Cedar Trail.

Intels Reduzierung der Produktpalette und die günstigen Preise führen die Quellen von Digitimes auf eine Verlagerung des Netbookgeschäfts in Schwellenländer zurück. Dort sollen die Geräte nur noch umgerechnet zwischen 199 und 299 US-Dollar plus Steuern kosten. Der Preis hängt auch vom Betriebssystem ab, Intel will Windows 7 und 8 sowie Meego unterstützen. In reicheren Regionen werden die Netbooks nach Meinung der Unternehmen zunehmend von Tablets verdrängt.

Mitte April hatte Intel eine Atom-Offensive angekündigt, in deren Rahmen einige Projekte vorgezogen werden. So soll die Cedar-Trail-Plattform für Netbooks bereits im Herbst 2011 auf den Markt kommen. Die Strukturbreiten werden dabei von derzeit 45 Nanometern auf 32 Nanometer verkleinert, der nächste Schritt zu 22 Nanometer soll bei den Atoms erst 2013 erfolgen. Seine ersten 22-Nanometer-Chips will Intel mit der neuen Architektur Ivy Bridge Ende des ersten Quartals 2012 vorstellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 3,79€
  2. 299,00€ statt 369,00€ bei cyberport.de
  3. (u. a. Honor 9 190€)
  4. 199€

Dragos 26. Mai 2011

Leistung der neuen ATOM APUs/CPUs bekannt Ich brauche da langsam etwas Sparsammes und für...


Folgen Sie uns
       


Kingdom Hearts 3 - Test

Das Actionspiel Kingdom Hearts 3 von Square Enix bietet schöne und stimmige Abenteuer in vielen unterschiedlichen Welten von Disney.

Kingdom Hearts 3 - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


        •  /