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David Einhorn

Microsoft-Großaktionär will Ablösung Ballmers

Der bekannte Hedgefonds-Manager David Einhorn hat öffentlich die Ablösung von Steve Ballmer bei Microsoft verlangt. Ballmer habe Managementqualitäten wie Charlie Brown von den Peanuts, sagte er.

Artikel veröffentlicht am ,
David Einhorn im Jahr 2009
David Einhorn im Jahr 2009 (Bild: Reuters / Lucas Jackson)

David Einhorn, der Chef des Hedgefonds Greenlight Capital, fordert die Ablösung von Microsoft-Chef Steve Ballmer. "Es ist Zeit für den Microsoft-Aufsichtsrat, um Steve Ballmer zu sagen: 'Wir haben jetzt gesehen, was du kannst, gib jemand anderem eine Chance'", sagte Einhorn. Seine ständige Präsenz sei der wichtigste Grund für die schlechte Entwicklung der Microsoft-Aktie, sagte Einhorn auf der Ira Sohn Conference in New York.

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"Ballmer kümmert sich nicht darum, was die Wall Street sagt, und das ist vielleicht positiv, aber er ist in der Vergangenheit gefangen", sagte Einhorn. Er manage den Weltmarktführer wie die Comicfigur Charlie Brown von den Peanuts.

Auf der Konferenz, bei der Mittel für die Behandlung von krebskranken Kindern gesammelt werden, bewerten namhafte Investmentmanager die Entwicklung von wichtigen Unternehmensaktien. Auf dem Treffen hatte Einhorn im Mai 2008 Berühmtheit erlangt, als er die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers vorhersagte. Die größte Insolvenz in der US-Wirtschaftsgeschichte war einer der Hauptauslöser der Weltfinanzkrise.

Der 55-jährige Ballmer führt das Unternehmen seit Januar 2000 und der Kurs des Wertpapiers ist seit über einem Jahrzehnt schwach. Microsoft kommt durch Apple und Google immer stärker unter Druck.

Einhorn vertritt die Meinung, dass der Kurs der Microsoft-Aktie großes Potenzial hat, und empfiehlt den Kauf. Die Erfolge des Konzerns im Cloud-Bereich und das Potenzial im Bündnis mit Nokia würden sich nicht in der Kursentwicklung widerspiegeln. Einhorn: "Ballmer hat es zugelassen, dass Microsoft in wichtigen Bereichen wie Suchmaschinen, mobile Kommunikationssoftware, Tablets und soziale Netzwerke überholt wurde. Noch schlimmer ist, dass er diese Misserfolge auszugleichen versucht, indem er enorme Ressourcen verwendet, um diese Löcher zu schließen." Die Aktie büßte in den vergangenen Wochen an Wert ein, als die Übernahme des VoIP-Unternehmens Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar bekanntwurde.

Greenlight Capital besitzt 0,1 Prozent von Microsoft, was einem Wert von 230 Millionen US-Dollar entspricht. Im letzten Quartal kaufte der Hedgefonds 1,39 Millionen Microsoft-Aktien. Ballmer ist selbst mit vier Prozent der zweitgrößte Microsoft-Anteilseigner nach Unternehmensgründer und Aufsichtsratschef Bill Gates, dem 6,7 Prozent der Aktien gehören.

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wer-wolf 27. Mai 2011

@OdinX 1) überleg mal kurz; ich schrieb "Idee 1, Umsetzung 6 (Schweizer Notensystem: Idee...

POKE 59458,62 27. Mai 2011

Wie stellst du dir das vor, dass ne einzelne Person 30% Anteile an MS hat oder was?

Der_fromme_Blork 27. Mai 2011

Soll ich jetzt mit Apple Worten kommentieren: "Wir wollen 1% erreichen, dann sind wir...

~jaja~ 27. Mai 2011

Klar, Microsoft haben ihre Zeitmaschine ausgepackt. Immerhin mussten sie ja für Windows...

giovanni.forza 27. Mai 2011

Ich fand sie geschmacklos und "cheesy" ...


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