Abo
  • Services:
Anzeige
HTML5: W3C ruft den "Last Call" aus

HTML5

W3C ruft den "Last Call" aus

HTML5: W3C ruft den "Last Call" aus

Das World Wide Web Consortium (W3C) ruft den sogenannten "Last Call" für HTML5 aus, die zweite Stufe im Entwicklungsprozess eines neuen Webstandards. Die Fertigstellung des Standards wird für 2014 erwartet.

Das W3C ruft alle Interessierten zu einer Prüfung des aktuellen Entwurfs von HTML5 auf. Der sogenannte "Last Call" markiert den zweiten Schritt auf dem Weg zum offiziellen Webstandard. Da HTML5 tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt, bittet das W3C um Kommentare zu diesem vergleichsweise frühen Entwicklungsstand.

Anzeige

Bis zum 3. August 2011 kann nun jeder seine Anmerkungen zum aktuellen Entwurf für HTML5 beim W3C einreichen. Noch gibt es einige offenen Punkte, die jeweils im Kopf der einzelnen Spezifikationsdokumente genannt werden. Auch über Beiträge zur HTML5-Testsuite freut sich das W3C, schließlich soll mit HTML5 trotz der großen Veränderungen eine möglichst breite Interoperabilität erreicht werden.

Der "Last Call" ist die zweite von fünf Stufen im Entwicklungsprozess des W3C. Er folgt auf den ersten Arbeitsentwurf. Nach dem Last Call gibt es den sogenannten "Call for Implementations", der aber übersprungen werden kann. Das scheint bei HTML5 auch sehr wahrscheinlich, schließlich sind große Teile der Spezifikation in praktisch allen großen Browsern bereits umgesetzt.

So dürfte auf den Last Call bei HTML5 bereits der "Call for Review of a Proposed Recommendation" folgen, dem sich die Veröffentlichung des Standards anschließt. Das Dokument erhält dann den Status "W3C Recommendation".

Mit der Fertigstellung von HTML5 rechnet das W3C im Jahr 2014.

Offene Fragen bestehen vor allem im Hinblick auf das Thema Barrierefreiheit. Sie sollen im weiteren Verlauf der Standardentwicklung gelöst werden. In einer FAQ zum Last Call macht das W3C deutlich, dass HTML5 noch kein Standard ist, dennoch könnten einige Funktionen bereits verwendet werden.

Die vorgelegte Spezifikation besteht aus mehreren Dokumenten. Den Kern bildet die Spezifikation von HTML5. Sie wird ergänzt durch die Spezifikationen HTML+RDFa 1.1, HTML Microdata, HTML Canvas 2D Context, Polyglot Markup: HTML-Compatible XHTML Documents und HTML5: Techniques for providing useful text alternatives, die ebenfalls als Last Call vorliegen. Hinzu kommen drei weitere Dokumente, die diesen Status noch nicht erreicht haben: HTML: The Markup Language Reference, HTML5 diffs from HTML4 und HTML to Platform Accessibility APIs Implementation Guide.

WHATWG arbeitet schon am HTML5-Nachfolger

Für die von einigen Browserherstellern gegründete WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group), die die Grundlagen für HTML5 geliefert hat, ist die Entwicklung von HTML5 längst abgeschlossen. Sie widmet sich mittlerweile dem Nachfolger von HTML5, den die WHATWG als HTML bezeichnet. Die WHATWG spricht bei der Spezifikation von einem "lebendigen Dokument" und kehrt damit dem Snapshot-Modell des W3C mit gelegentlichen "Call for Comments" und "Call for Implementations" den Rücken.

Die WHATWG hält ihre Spezifikation für reifer als jede andere HTML-Spezifikation. In ihr finden sich beispielsweise das neue Element device, das Webapplikationen Zugriff auf ein Gerät gewährt, beispielsweise eine integrierte Kamera. Das neue Attribut ping ist für Hyperlink-Auditing gedacht. Damit lassen sich URLs festlegen, die angepingt werden, wenn ein Nutzer auf einen Link klickt.

Auch das Format WebVTT (Web Video Text Tracks) ist Teil der Spezifikation. Damit sollen beispielsweise externe Untertitel eingebunden werden. Hinzu kommen Regeln, um HTML in Atom umzuwandeln und die Funktion cssElementMap.

Daneben wird auch die Spezifikation Web Applications 1.0 weiter gepflegt, die die HTML-Spezifikation sowie einige ergänzende APIs umfasst, beispielsweise Web Storage, Web Workers und Server-Sent Events.


eye home zur Startseite
elgooG 26. Mai 2011

\_()_/

Baron Münchhausen. 26. Mai 2011

Als Programmierer fühle ich mich durch solche Features zu Redundanzen genötigt. Vorallem...

Baron Münchhausen. 26. Mai 2011

Jein. Also so richtig darauf aufbauen ist zu Risikoreich. Aber einige HTML5 Elemente...

Uschi12 26. Mai 2011

Artikel komplett lesen? "Die WHATWG spricht bei der Spezifikation von einem "lebendigen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin
  3. AKDB, München
  4. LivingData GmbH, Landshut, Nürnberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 629€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: Entspricht dem Schenker Via 14

    AIM-9 Sidewinder | 16:55

  2. Hab genaue EINE App verloren

    /mecki78 | 16:54

  3. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    ArcherV | 16:53

  4. Re: Falsch getestet

    FreierLukas | 16:52

  5. Re: Der starke Kleber

    ArcherV | 16:50


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel