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Android-Smartphones: HTC denkt über Abschaffung von Bootloader-Sperre nach

Der Smartphone-Hersteller HTC reagiert auf Forderungen, die Bootloader-Sperren seiner Telefone wieder abzuschaffen. Die Sperren erschweren oder verhindern es, alternative Android-Versionen auf den Geräten zu installieren.
/ Jens Ihlenfeld
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HTC WIldfire mit gesperrtem Bootloader (Bild: HTC)
HTC WIldfire mit gesperrtem Bootloader Bild: HTC

Mehr als 5.000 Nutzer haben sich einer Petition an HTC(öffnet im neuen Fenster) angeschlossen, die den Smartphone-Hersteller auffordert, von gesperrten Bootloadern Abstand zu nehmen und den NAND-Speicher seiner Telefone nicht länger zu schützen. Damit verhindern HTC und auch andere Hersteller, dass Nutzer alternative Android-Versionen, wie beispielsweise das bekannte Cyanogenmod , installieren können.

Oft sind diese alternativen Android-Varianten die einzige Möglichkeit, ein Smartphone auf eine aktuelle Android-Version aufzurüsten, da die Hersteller sich oft viel Zeit lassen, bis ein Update erscheint, wenn es denn überhaupt für ältere Modelle angeboten wird. Darüber hinaus bietet Cyanogenmod weitere Vorteile, wie die leichtere Übertaktung von Prozessoren.

HTC hat auf seiner Facebook-Seite mittlerweile auf die Petition reagiert(öffnet im neuen Fenster) . Man habe die Kritik wahrgenommen, heißt es dort. Und die Zufriedenheit der Nutzer habe oberste Priorität. "Wir schauen uns die Sache und unsere Regulationen bezüglich Bootloadern an und werden bald weitere Informationen bekanntgeben" , so HTC.

Das bedeutet noch nicht, dass HTC auf die Forderungen eingeht, aber immerhin kündigte man offiziell an, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.


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