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ITU-Chef Hamadoun Touré
ITU-Chef Hamadoun Touré (Bild: AFP/Getty Images Fabrice Coffrini)

Welcher Standard ist besser?

Große Unterschiede zwischen den beiden konkurrierenden Lösungen gibt es nicht. Der Verweis auf das abnehmbare Kabel von Johnson ist kein Argument gegen das von der EU favorisierte Netzteil mehr. Dieses sah in der ersten Version zwar ein fest angebrachtes Kabel mit einem Stecker nach Micro-USB vor. In einem Anhang zur Spezifikation der EU (PDF), der bereits im Januar 2010 veröffentlicht wurde, schlägt das zuständige EU-Gremium die gleiche Lösung wie die ITU vor.

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Wenn ein Netzteil mit einem abnehmbaren Kabel versehen ist, muss sich an diesem Gerät eine Buchse für einen USB-Port vom Typ A befinden. In diese passen auch die üblicherweise mit Mobiltelefonen gelieferten sogenannten Datenkabel, die an der einen Seite einen Stecker für den auch in PCs passenden USB Typ A, an der anderen einen Micro-USB-Stecker besitzen.

  • Von links: Micro-USB, Mini-USB, USB Typ A
Von links: Micro-USB, Mini-USB, USB Typ A

Auch in der Leistungsfähigkeit der Ladegeräte unterscheiden sich die Versionen der ITU und der EU kaum. Beide sehen maximal 1.500 Milliampere als Ladestrom vor, die ITU aber minimal 750 Milliampere, die EU 500 Milliampere. Dieser Wert ist auch das, was ursprünglich für Ports nach USB 2.0 spezifiziert ist.

Das halbe Ampere reicht jedoch für viele Geräte nicht mehr aus, das bekannteste Beispiel dürfte das iPad sein, das sich nicht an jedem USB-Port laden lässt. Ein höherer Ladestrom sorgt auch für schnellere Ladevorgänge bei solchen Geräten, die schon mit 500 Milliampere auskommen würden, aber einen höheren Ladestrom unterstützen.

Unterschiede der konkurrierenden Standards lassen sich höchstens bei der Effizienz ausmachen, die ITU schreibt hier 0,03 Watt vor, wenn sich das Ladegerät in einer Steckdose befindet, aber nicht genutzt wird. Eine entsprechende Angabe der EU ist noch nicht bekannt.

Da sich beide Standards im Wesentlichen auf die "Battery Charging Specification" des USB-Gremiums berufen, kann es auch keine großen Unterschiede geben. Die ITU verweist jedoch auch darauf, dass ihr Vorschlag nicht nur für Smartphones, sondern auch für eine Vielzahl anderer mobiler Geräte wie Medienplayer und Navigationssysteme dienen soll. Auch das ist jedoch schon seit Jahren Alltag: Die meisten dieser Geräte setzen ebenfalls bereits auf die Standards, die durch USB schon definiert sind.

 Handy-Universalladegerät: UN-Organisation ITU bekämpft europäischen StandardWann liefern die Hersteller? 

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kevla 27. Mai 2011

reiß dich mal zusammen, junge. du wurdest doch gestern schon von irgendwem auseinander...

Amduscias 26. Mai 2011

IT-News für Profis und dann nicht wissen, wer und was die ITU ist.. armes Deutschland...

Lala Satalin... 26. Mai 2011

...die keine Ladegeräte mehr bei Geräten dabei packen. Das ist ja auch nicht schlimm...

Bouncy 25. Mai 2011

Ich schätze mal es ist nicht einfach die vielen Anforderungen bei so einer Größe unter...

POKE 59458,62 25. Mai 2011

Und alles davon kann Apple seperat für zuviel Geld verkaufen. :D



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