CPUs

Pentiums jetzt mit Sandy-Bridge-Kern

Intel bietet mit einer Aktualisierung seiner Preisliste nun auch Pentium-CPUs mit zwei Kernen auf Basis der Sandy-Bridge-Architektur an. Darunter ist auch ein besonders sparsames Modell mit 35 Watt TDP.

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CPUs: Pentiums jetzt mit Sandy-Bridge-Kern

Ohne weitere Ankündigung hat Intel in seine Preisliste (PDF) nun auch Pentiums mit Sandy-Bridge-Kern aufgenommen. Wie bei dieser Modellreihe üblich, haben die Prozessoren einen kleineren L3-Cache, sie sind also deutlich langsamer als die CPUs mit dem Namen Core. Statt 6 MByte L3-Cache verfügen die neuen Pentiums nur über 3 MByte des Zwischenspeichers. Auch den Turbo-Boost oder Hyperthreading beherrschen die Pentiums weiterhin nicht.

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Dafür sind sie besonders günstig. Das kleinste Modell, nach Intel-Nomenklatur "Core Pentium Processor G620", kostet in 1.000er Stückzahlen für PC-Hersteller und Wiederverkäufer nur 64 US-Dollar. Diese CPU läuft mit 2,6 GHz, das schnellste neue Modell, der G850, kommt auf 2,9 GHz für 89 US-Dollar. Dazwischen befindet sich der G840 mit 2,8 GHz für 75 US-Dollar.

Intels Namensgebung ist, ähnlich wie bei den CPUs der Serie Core-i-2000, also auch bei den Pentiums undurchsichtig. Warum für die drei neuen Pentiums gleich die Modellreihen G600 und G800 aufgemacht wurden, wo sich die CPUs doch nur im Takt unterscheiden, bleibt ein Geheimnis der Marketingstrategen. Alle drei Prozessoren verfügen über 3 MByte L2-Cache und eine TDP von 65 Watt.

Für besonders sparsame Desktoprechner oder Mediacenter-PCs bietet sich der Pentium G620T an, dessen TDP nur mit 35 Watt angegeben ist. Dabei kommt er aber nur auf 2,2 GHz und kostet 70 US-Dollar. Auch hier besteht wieder Verwechslungsgefahr, denn das Modell ohne "T", der Pentium G620, ist mit 2,6 GHz schneller, etwas billiger, aber mit 65 Watt TDP wesentlich stromhungriger. Ungeklärt ist auch noch, wie die Grafikeinheit der Sandy-Bridge-Pentiums beschaffen ist. Die Prozessoren finden sich bisher noch nicht in Intels ARK-Datenbank.

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Neben den neuen Pentiums finden sich in Intels Preisliste auch drei neue Vertreter der Serie Core-i-2000. Besonders interessant ist der sparsame Core i5-2405S mit 65 Watt TDP und 2,5 bis 3,3 GHz für 205 US-Dollar. Preissenkungen für ältere CPUs hat Intel im Zusammenhang mit der Vorstellung der neuen Prozessoren nicht vorgenommen, die nächsten Abschläge werden turnusgemäß zum Schulbeginn in den USA für Ende Juli oder Anfang August erwartet.

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