Abo
  • IT-Karriere:

Galaxy Tab 10.1V im Test

Samsungs Tablet mit dem Vodafone-V

Wenige Wochen vor dem Galaxy Tab 10.1 hat Samsung das Galaxy Tab 10.1V auf den Markt gebracht. Der Zeitpunkt für die V-Version ist schlecht gewählt - schade, denn das Tablet zeigt im Test einige Stärken.

Artikel veröffentlicht am ,
Galaxy Tab 10.1V
Galaxy Tab 10.1V (Bild: Andreas Sebayang)

Samsung hat ein neues Galaxy Tab auf den Markt gebracht, zwei weitere sind für dieses Jahr geplant. Die aktuelle Variante nennt sich 10.1V und bietet ein 10-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Ein Nachfolger für das von uns getestete Galaxy Tab 7 ist nicht vorgesehen: In diesem Jahr soll ein Galaxy Tab 8.9 mit 8,9-Zoll-Display erscheinen, außerdem in den nächsten Wochen ein weiteres Galaxy Tab 10.1 - ohne den Zusatz in Form eines V im Produktnamen, aber mit Anpassungen für das Betriebssystem und einem schlankeren Gehäuse. Die V-Version ist noch 13 mm dick.

Ausstattung

Inhalt:
  1. Galaxy Tab 10.1V im Test: Samsungs Tablet mit dem Vodafone-V
  2. Stereolautsprecher und gute Tabletkamera
  3. Datenübertragung per MTP
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Samsungs Galaxy Tab gehört noch zu den ersten Android-3.0-Geräten. Dementsprechend sind die Unterschiede zur Konkurrenz gering, insbesondere hinsichtlich des Betriebssystems, denn die Hersteller dürfen noch keine umfangreichen Anpassungen vornehmen. Erst bei kommenden Geräten soll sich das ändern. Samsung hat beim Galaxy Tab 10.1V allerdings auch kaum Anwendungen installiert. So fehlt unserem Testgerät eine Videoabspielsoftware. Eine Videoschnittsoftware ist hingegen installiert und zumindest die Galerie-Anwendung ist auch in der Lage einige Videoformate abzuspielen.

  • 10-Zoll-Tablets: Asus Transformer, Samsung Galaxy Tab 10.1V und iPad 2 (v.l.n.r). (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Die größten Unterschiede gibt es auf der Rückseite.
  • Android 3.0 auf dem Galaxy Tab
  • Auf dem Foto nicht zu erkennen, aber das Display ist sehr blickwinkelstabil.
  • Die Rückseite ist mit dem Samsung-Logo verziert...
  • ... und bietet eine Wölbung. Das Galaxy Tab 10.1V liegt damit besonders gut in der Hand. Unten gut zu sehen: der Dock-Anschluss, über den das Tablet auch aufgeladen wird.
  • Nur für SIM-Karten gibt es einen Schacht. SD-Karten kann das Galaxy Tab 10.1V nicht aufnehmen.
10-Zoll-Tablets: Asus Transformer, Samsung Galaxy Tab 10.1V und iPad 2 (v.l.n.r). (Bilder: Andreas Sebayang)

Dank eines Dual-Core-Prozessors (Nvidia Tegra 2, 1 GHz) und 1 GByte RAM ist Samsungs Tablet recht fix bei der Benutzung. Ein Ruckeln ist trotzdem auszumachen, stört aber nicht weiter. Samsungs Galaxy Tab unterscheidet sich von anderen Tablets mit Android 3.0 vor allem durch das Fehlen von Anschlüssen. Eine SD-Karte kann der Anwender nicht einbauen. Das Galaxy Tab 10.1V ist auf die 16 GByte integrierten Speicher beschränkt. Nur einen Schacht für SIM-Karten gibt es. Außer dem Dockinganschluss hat das Galaxy Tab noch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, an die die mitgelieferten In-Ohr-Hörer angeschlossen werden können.

Für die Kommunikation bietet das Tab ein HSPA-Modem. Obwohl es sich um ein Vodafone-Gerät handelt, konnten wir problemlos eine O2-SIM-Karte einsetzen. Es gibt also weder ein SIM- noch ein Netlock. Beim Einsetzen einer SIM-Karte ist erfreulicherweise ein Neustart nicht erforderlich. Ebenfalls eingebaut ist ein WLAN-Modul, das sowohl 802.11b/g/n (2,4 GHz) als auch 802.11a/n (5 GHz) unterstützt. Hier macht Samsung alles richtig.

Stereolautsprecher und gute Tabletkamera 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 480 GB für 41,90€ statt 50,10€ im Vergleich, Fractal Design Define R6 USB...
  2. (heute u. a. mit Serienboxen)
  3. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  4. (u. a. Hell Let Loose für 15,99€, Hitman 2 für 15,49€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€)

Bouncy 25. Mai 2011

Apple gibt es bereits, sie decken diese Zielgruppe ab und gut ist. Wer Analphabet ist...

giovanni.forza 25. Mai 2011

Ein guter Screen scheint vielen Menschen komplett unwichtig zu sein. Aber für solche...

smurfy 25. Mai 2011

Das is so TYPISCH für hansi-würstchen, immer mal eben schnell ein Kommentar aus dem...

chlorophyll 24. Mai 2011

beim DSL hängt aber auch kein Strohhalm in Form eines schlecht ausgebauten...

Mys 23. Mai 2011

Mir ist da noch ein Fehler aufgefallen, zumindest glaube ich das. Das Ding hat doch...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on

Samsung hat seine neuen Note-Modelle gezeigt und wir haben sie ausprobiert.

Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


      •  /