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Bundesinnenminister Friedrich erwartet virtuelle Bomben

Laut Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich haben Terroristen in Zukunft virtuelle Bomben zur Verfügung. Dies sei "nur noch eine Frage der Zeit".

Artikel veröffentlicht am ,
Hans-Peter Friedrich
Hans-Peter Friedrich (Bild: AFP/Getty Images)

Laut Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sind Cyberangriffe auf die Infrastruktur von Industriestaaten zu erwarten. Friedrich sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Die Gefahr solcher Angriffe wächst." Volkswirtschaften könnten empfindlich beeinträchtigt werden. Schadprogramme dafür seien heute leicht zu beschaffen. Es sei "nur eine Frage der Zeit, bis kriminelle Banden oder Terroristen virtuelle Bomben zur Verfügung haben werden."

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Friedrich ließ erkennen, dass er die bisherigen staatlichen Überwachungsprogramme und die Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdiensten für unzureichend hält. Innerhalb der Nato werde an Strategien im Cyberkrieg gearbeitet, wofür die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden müssten, sagte Friedrich. Erst am 20. Mai 2011 hatte der Innenminister die Vorlage der polizeilichen Kriminalstatistik genutzt, um ein weiteres Mal für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung zu werben. Friedrich sagte der Süddeutschen Zeitung: "Wenn das Netz zu unsicher wird, wird es unbrauchbar."

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte dagegen in dem internen Papier "Nato-Planung für Cyber-Verteidigung", das dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorliegt, dass die größte Gefahr im Internet nicht von Kriminellen oder Terroristen ausgehe, sondern von anderen Staaten. Gegen Angriffe aus dem Ausland ist die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland aber nutzlos.

Rasmussen will laut dem Nato-Papier, dass die Mitgliedstaaten mit "robusten" Methoden schon im Vorfeld einer möglichen Attacke aktiv werden. Dafür ist die neue Nato-Hackerabteilung Emerging Security Challenges Division geschaffen worden. Laut Rasmussen wird die Nato im Cyberspace spätestens 2012 voll einsatzfähig sein.

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Der Kaiser! 25. Mai 2011

Politiker?

watcher 23. Mai 2011

Was er wohl unter virtuellen Bomben versteht? Vielleicht dies: Virtuelle Bomben sind...

madMatt 23. Mai 2011

2012 ist auch ein wichtiges datum für die Zionisten. Diese Satz da schreibt man nicht für...

redwolf 23. Mai 2011

Natürlich hat Friedricht Recht. Virtuelle Bomben sind eine wirkliche bedrohung für alle...

-benediction- 23. Mai 2011

Angriffe durch den Stuxnet-Wurm waren mein Denkansatz für die oben genannte Formulierung...


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