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Der Preis ist bei iPad-Apps entscheidend

Writer fürs iPad wurde anfangs für 4,99 US-Dollar verkauft, kostet aber seit geraumer Zeit nur noch 0,99 Cent. Der Preis wurde im Rahmen einer Promoaktion zu Reichensteins Geburtstag gesenkt, woraufhin sich der Absatz vervielfachte und insgesamt mehr Umsatz erzielt wurde. Dennoch würde Reichenstein die Software gern teurer anbieten. Doch das lassen die Vertriebsstrukturen derzeit nicht zu, denn Apps werden primär über den App Store direkt auf dem iPad gekauft, nicht am Rechner. Und um im App Store wahrgenommen zu werden, müsse man es in die Toplisten schaffen, was nur über Preissenkungen gehe, sagt Reichenstein.

  • iA Writer für Mac
  • Fokus-Modus hebt einzelne Sätze hervor.
  • Titel- und Statuszeile verschwinden beim Schreiben.
  • Textstellen finden
  • iA Writer für iPad mit erweiterter Tastatur
  • iA Writer für iPad schaltet in den Vollbildmodus, wenn eine Bluetooth-Tastatur benutzt wird.
  • Dateien mit einem Tippen umbenennen
  • Fokus-Modus bei iA Writer für iPad
  • iA Writer im Fokus- und Vollbild-Modus
iA Writer für iPad mit erweiterter Tastatur
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"Vielleicht machen wir ja etwas falsch, aber es ist unglaublich schwierig, Writer für iPad über das Internet zu verkaufen".

Das sei im Übrigen auch der Grund, warum Zeitungen keine Apps verkaufen: Der Weg vom Desktop, wo man von der iPad-App erfährt, zum iPad sei zu weit. "Der einzige Weg, wie man iPad-Applikationen verkauft, ist über den Store selbst. Der ist in sich furchtbar, aber trotzdem scheint das der einzige Weg zu sein, wie man Apps verkauft."

Writer für iPad 80.000-mal verkauft

Bei Writer für Mac hofft Reichenstein, dass die kleinere Distanz zwischen der Werbung im Internet und dem Kauf am PC einen höheren Preis ermöglicht. Writer für Mac wird daher für etwa 20 US-Dollar verkauft. Rund 120.000 Euro hat die Entwicklung der Software gekostet. Reichenstein hofft, von der Mac-Version mehr Exemplare zu verkaufen als von der iPad-Variante. Diese wurde bisher rund 80.000-mal gekauft. Aus den Einnahmen will er die Weiterentwicklung der Software finanzieren und gegebenenfalls auch Support anbieten. "Ich möchte alles, was ich verdiene, in die Weiterentwicklung stecken. Das macht so viel Spaß, dass ich mir damit nichts Lustigeres kaufen kann als eine bessere Version", so Reichenstein.

Zur künftigen Entwicklung von Writer hält sich Reichenstein bedeckt. Es gebe noch viele Ideen, wie sich der Schreibprozess verbessern lässt, ohne dass Writer dabei mit Funktionen überladen werde. Angedacht ist derzeit noch eine Version fürs iPhone. Danach würde sich Reichenstein gern an Writer für Windows machen, wenn denn die Einnahmen dies zulassen. Und, sofern die Ressourcen vorhanden sind, sei auch eine Version für Android interessant, sagt er.

Sowohl iA Writer für Mac als auch iA Writer für iPad stehen über Apples App Store zum Download bereit. Die Mac-Version kostet zum Start 14,49 Euro bzw. 17,99 US-Dollar, die iPad-Variante 79 Cent. [Anmerkung: Mit erscheinen der Version 1.3 am 29. Mai 2011 wurde der Preis auf 3,99 Euro erhöht.]

[Die Agentur Information Architects (iA) von Oliver Reichenstein ist auch für das neue Webdesign von Golem.de verantwortlich.]

 iA Writer: Konzentration, Orientierung, Typographie
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Peter Brülls 03. Jun 2011

So sieht der emacs für den Erstbenutzer aus: "Welcome to GNU Emacs, a part of the GNU...

chorn 01. Jun 2011

Golem hat ne Startseite? Die neue hab ich grad zum ersten Mal gesehen, da ich immer über...

chorn 01. Jun 2011

Aufgabe: Konzipieren und Programmieren einer Schreibmaschine für iOS. Hat der Typ ja...

Peter Brülls 01. Jun 2011

Exakt. Verschiedene Aufgaben - auch wenn dabei Text manipuliert wird - brauchen...

Der Kaiser! 01. Jun 2011

Das Kontextmenü von GIMP find ich auch grausig.


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