Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur

Mustervertrag soll Breitbandausbau beschleunigen

Die Bundesnetzagentur hat der Telekom einen Mustervertrag für den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) an einem Schaltverteiler, also für die sogenannte "letzte Meile", vorgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
VDSL-Ausbau
VDSL-Ausbau (Bild: Telekom)

In ihrem neuen Mustervertrag legt die Bundesnetzagentur konkrete Bedingungen fest, zu denen die Wettbewerber der Telekom künftig Zugang zu einem neu auf dem Hauptkabel der Telekom zu errichtenden Schaltverteiler erhalten können. Das soll die Verhandlungen zwischen der Telekom und deren Wettbewerbern verkürzen und so "die Erschließung bisher breitbandig nicht oder nur unterversorgter Regionen" beschleunigen, sagt Behördenchef Matthias Kurth.

Stellenmarkt
  1. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen

Der Mustervertrag enthält laut Bundesnetzagentur klare Regelungen, unter welchen Voraussetzungen die Telekom einen Schaltverteiler für einen Wettbewerber neu aufbauen muss. In diesem Zusammenhang sind auch die technischen oder sonstigen Gründe für die Ablehnung der Errichtung von Schaltverteilern genauer definiert worden. Die Frage, wann die Telekom die Errichtung eines Schaltverteilers ablehnen kann, hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Differenzen zwischen der Telekom und ihren Konkurrenten geführt.

Darüber hinaus wurden die Informations- und Bereitstellungsfristen gestrafft sowie Vertragsstrafen beispielsweise für den Fall der Nichteinhaltung von Fristen in den Mustervertrag aufgenommen.

In aller Regel muss die Telekom einen Schaltverteiler in einem bisher breitbandig nicht oder nur schlecht erschlossenen Ort am Ortseingang aufbauen. Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und den Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite ermöglicht werden soll. Darüber hinaus soll durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher werden, heißt es in der Ankündigung der Behörde.

Die Telekom darf das von der Bundesnetzagentur mit dem Mustervertrag vorgegebene Standardangebot bis Ende Mai 2013 nicht von sich aus ändern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 23,99€
  2. ab 899,00€ (jetzt vorbestellbar!)
  3. (aktuell u. a.Intenso 128 GB microSDXC 10,99€, Verbatim 128 GB USB-Stick 12,99€)
  4. (-80%) 1,99€

unsigned_double 23. Mai 2011

mimimimimimi?


Folgen Sie uns
       


Google Nexus One in 2019 - Fazit

Das Google Nexus One ist zehn Jahre alt - und damit unbenutzbar, oder?

Google Nexus One in 2019 - Fazit Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /