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Helles 3D ohne Brille und ein flexibles Farb-E-Paper-Display

Sony entwickelt ein biegbares 13,3-Zoll-E-Paper-Display mit Farbdarstellung sowie verbesserte 3D-Displays, die ohne Brille auskommen. Die Geräte werden auf der SID-Konferenz als funktionsfähige Prototypen gezeigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Neues von der SID Display Week 2011
Neues von der SID Display Week 2011 (Bild: Sony/Golem.de)

Sony macht auf der SID 2011 mit zwei neuen Displays für E-Book-Reader auf sich aufmerksam. Das eine ist ein E-Paper-Display (EPD) mit 13,3-Zoll-Diagonale, 1.600 x 1.200 Bildpunkten (150 dpi), 16 Graustufen und einem Bruchteil des NTSC-Farbraums (etwa 13 Prozent). Das Kontrastverhältnis gibt der Hersteller mit 10:1 an, die Dicke des flexiblen EPDs mit 150 Mikrometern und das Gewicht mit 20 Gramm.

  • Flexibles E-Paper-Display (EPD) mit 13,3-Zoll-Diagonale und Farbdarstellung auf der SID 2011 (Bild: Sony)
  • Helles autostereoskopisches 3D-Display auf der SID 2011 (Bild: Sony)
Flexibles E-Paper-Display (EPD) mit 13,3-Zoll-Diagonale und Farbdarstellung auf der SID 2011 (Bild: Sony)
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Wie Tech-On berichtet, kam die Darstellungsqualität von Sonys Farb-EPD-Prototyp gut auf der Fachkonferenz an. Farbdarstellung von E-Book-Bildschirmen wie etwa von E-Ink ließen bisher eher zu wünschen übrig. Das neue Farb-E-Paper-Display von Sony kombiniert laut Tech-On eine Frontplatte von E-Ink mit einem TFT-Substrat von Sony.

Sonys zweite wichtige SID-Neuheit sind zwei autostereoskopische 3D-Displays. Für die räumliche Darstellung ohne Brille muss die Auflösung im 3D-Modus verringert werden. Bei den 10- und 24-Zoll-Prototypen nutzt Sony erstmals eine zweite LED-Hintergrundbeleuchtung für die 3D-Darstellung - sie sitzt laut Tech-On zwischen dem LCD-Panel und dem herkömmlichen Backlight für 2D-Bilder.

Die zusätzliche Beleuchtung lenkt das Licht über ein Streuraster zu den Pixeln und funktioniert wie eine Parallaxbarriere. Der Betrachter bekommt für seine beiden Augen unterschiedliche Bilder geliefert und es gibt sechs verschiedene Sehzonen dafür, die am besten aus 80 bis 160 cm Abstand gesehen werden können. Die Auflösung sinkt im 3D-Modus von 1.920 x 1.080 auf 960 x 360 Bildpunkte.

Der Vorteil der neuen Methode: Die Helligkeit der finalen Displays soll damit im 3D-Modus nicht mehr so stark abfallen. Beim Prototyp liegt sie bereits bei 86,1 cd/m2, während sie bei Sonys herkömmlichem brillenlosem 3D-Display nur bei 44,4 cd/m2 liegt. Im 2D-Modus sind es 192 cd/m2, als Basis diente ein 24-Zoller, der sonst 300 cd/m2 liefert.

Sony gab gegenüber Tech-On an, dass die Technik bei Bilddiagonalen von 4 bis 30 Zoll realisiert werden kann. Große 3D-Displays mit 40 Zoll und mehr lassen sich demnach noch nicht damit realisieren. Sony will die Technik in den nächsten Jahren kommerzialisieren.



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spanther 23. Mai 2011

Naja... Man sagt ja auch "The Internet is for Porn" xD Vielleicht lässt sich das auf...

samy 22. Mai 2011

Mit 13,3 Zoll etwas zu groß für einen handlichen E-Reader, aber für ein größeres...

jack-jack-jack 21. Mai 2011

weil er/sie sich niemals den Produktnamen VPC-x23-wegf-23282322-ksmwnxhdnfhv auswendig...


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