Desktop Summit 2011: 170 Vorträge nicht nur zu KDE und Gnome
Der Desktop Summit 2011 beschäftigt sich in 170 Vorträgen(öffnet im neuen Fenster) mit der Entwicklung von Anwendungen für Desktop und Mobile Computing, Community Management und Accessibility. Die gemeinsame Konferenz der Projekte KDE und Gnome, die vom 6. bis zum 12. August 2011 an der Humboldt-Universität zu Berlin(öffnet im neuen Fenster) stattfindet, soll außerdem die Zusammenarbeit der Freier-Desktop-Communitys fördern und Gemeinsamkeiten unterstreichen.
Die Hauptkonferenz findet vom 6. bis zum 8. August statt, dann folgen die jährlichen Mitgliederversammlungen der Gnome Foundation und des KDE e. V. am 9. August. Vom 10. bis zum 12. August gibt es zudem noch zahlreiche Entwickler- und Community-Workshops.
Zu den Rednern zählen unter anderem Claire Rowland von der Designagentur Fjord(öffnet im neuen Fenster) und Thomas Thwaites von Toaster Project(öffnet im neuen Fenster). Weitere sollen in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden.
Im Mittelpunkt des Desktop Summit steht aber die Zusammenarbeit zwischen den Freier-Desktop-Projekten. Zentrale Themen sind Barrierefreiheit und Hilfe, Verwaltung und Regierungen, Applikationen, Community, Entwicklung, Plattform, Tablets und Toolkits.
Unter anderem wird FSFE-Präsident Karsten Gerloff(öffnet im neuen Fenster) über den freien Desktop in Europas öffentlichem Sektor sprechen und Knut Yrvin von Qt Development Frameworks erläutern, wie man öffentliche Institutionen für freie Software begeistert. Asheesh Laroia(öffnet im neuen Fenster) will erklären, wie man neue Mitglieder für sein Projekt gewinnt, und Dave Neary(öffnet im neuen Fenster) wird in seinem Vortrag davor warnen, zu viel allein zu machen. Aaron Seigo(öffnet im neuen Fenster) wird die Pläne zur weiteren Entwicklung von KDE vorstellen, Benjamin Otte(öffnet im neuen Fenster) und Matthias Clasen werden über GTK 4 spekulieren. Gustavo Sverzut Barbieri(öffnet im neuen Fenster) wird einen Überblick über die Enlightenment Foundation Libraries und E17 geben und Michael Meeks(öffnet im neuen Fenster) über die Befreiung der Entwicklung von Openoffice sprechen.
Zudem ist eine Paneldiskussion zum Thema Copyright Assignment geplant, an der Vertreter von Canonical, Novel und der Software Freedom Conservancy teilnehmen.
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