Abo
  • IT-Karriere:

Super Hi-Vision

Fernseher mit 7.680 x 4.320 Pixeln Auflösung

Sharp hat den Prototyp eines hochauflösenden Fernsehers vorgestellt, der das gängige Bild von High Definition gehörig durcheinanderbringt. Der Sharp-Fernseher mit einer Diagonalen von 85 Zoll (216 cm) erreicht eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Sharp Super Hi-Vision
Sharp Super Hi-Vision (Bild: Sharp)

Mit 103 Pixeln pro Zoll erreicht der Sharp-Fernseher nicht im Ansatz die Pixeldichte des iPhone-Displays. Aber das ist nur 3,5 Zoll groß. Wenn der Sharp-Prototyp jedoch mit einem herkömmlichen 60-Zoll-Fernseher mit Full-HD (1.920 x 1.080 Pixeln) verglichen wird, ist der Unterschied besser erkennbar. Der handelsübliche Fernseher kommt gerade einmal auf 36 Pixel pro Zoll.

  • Sharp-Fernseher in Super-Hi-Vision (Bild: Sharp)
  • Sharp Super-Hi-Vision (Bild: Sharp)
Sharp-Fernseher in Super-Hi-Vision (Bild: Sharp)
Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. igefa IT-Service GmbH & Co. KG, Ahrensfelde bei Berlin, Dresden

Sharps neuer Fernseher ist für ein extrem hochauflösendes Fernsehen gedacht, das in Japan Super Hi-Vision heißen soll. Noch ist es nur nicht auf Sendung und es wird auch noch einige Jahre dauern, bis Videos mit 33 Megapixeln abgespielt werden können.

Die Bildrate des Super-Hi-Vision-Systems liegt bei 60 Hz. Dazu kommt 22.2-Kanal-Ton, wobei sieben Lautsprecher über dem Zuschauer, zehn auf Kopfhöhe und fünf am Boden montiert sind. Dazu kommen zwei Subwoofer. Gegenüber Full-HD bietet Super Hi-Vision die 16fache Auflösung. In anderen Ländern wird dieses Videoformat Ultra High Definition Television (UHDTV) genannt.

Sharp entwickelte das Display zusammen mit NHK, der öffentlichen Rundfunkanstalt Japans. Erste Testsendungen von Super Hi-Vision sollen erst 2020 stattfinden. Ursprünglich wollte NHK die olympischen Spiele 2016 in Super Hi-Vision aufzeichnen. Doch aus der Bewerbung Tokios wurde nichts und die Spiele werden 2016 in Rio de Janeiro ausgetragen.

Das Display misst 1,9 x 1,05 Meter und erreicht eine Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter bei einer Farbtiefe von 10 Bit pro Farbkanal. Der Super-Hi-Vision-Fernseher wird von NHK öffentlich in Tokio vom 26. bis 29. Mai 2011 in den Science & Technology Research Laboratories präsentiert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 229,00€
  3. 3,99€
  4. 51,95€

dEnigma 23. Mai 2011

That's using the old noodle!

QDOS 22. Mai 2011

hmmm hab garnichts über Megapixel geschrieben

irata 21. Mai 2011

Maxivision 48 (35 mm, 48fps) gibt es seit 1999, Showscan (70 mm, 60fps) seit den...

Tobias Claren 21. Mai 2011

"Windows" heißt so ein Programm. Ich wüsste nicht das der Desktop da eingeschränkt ist...

Tobias Claren 21. Mai 2011

Das bedeutet ja nicht automatisch mehr Lautstärke. Im Gegenteil. Die einzelenen...


Folgen Sie uns
       


Astrobiologie: Woher kommen das Leben, das Universum und der ganze Rest?
Astrobiologie
Woher kommen das Leben, das Universum und der ganze Rest?

Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben - oder es war alles vollkommen anders. Statt Materie und Energie könnten Informationen das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.
Von Miroslav Stimac

  1. Astronomie Amateur entdeckt ersten echten interstellaren Kometen
  2. Astronomie Forscher entdeckten uralte Galaxien
  3. 2019 LF6 Großer Asteroid im Innern des Sonnensystems entdeckt

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

    •  /