Robocom

Europäische Forscher wollen empfindsame Maschinen entwickeln

Roboter, die uns verstehen, mit denen wir zusammenleben und kommunizieren wie mit Menschen - das ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes Robocom.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo des Projekts
Logo des Projekts (Bild: Robocom)

Robot Companion of Citizens (kurz: Robocom, Roboter als Begleiter des Bürgers) heißt ein neues europäisches Forschungsprojekt. Dessen Ziel ist es, Roboter zu entwickeln, mit denen Menschen wie mit ihresgleichen zusammenleben können.

Hier Mensch, dort Roboter

Heutzutage werden Roboter meist in klar definierten Umgebungen eingesetzt, etwa in Fabriken oder im Operationssaal. Um Gefahren zu verringern, sind die Sphären von Menschen und Robotern meist getrennt. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen beiden erfolgt nach festgelegten Regeln. Sollen Mensch und Roboter aber zusammenleben, bedarf es anderer Formen der Interaktion.

Aus Robotern sollen empfindsame Maschinen werden. Deren Entwicklung ist das Ziel von Robocom. Ihr Design, aber auch die Antriebs- und Energietechnik soll sich radikal von aktuellen Robotern unterscheiden, sagen die Wissenschaftler.

Zehn Institutionen aus acht Ländern

An dem Projekt sind zehn Forschungsinstitutionen aus acht europäischen Ländern beteiligt. Aus Deutschland sind das Karlsruher Institut für Technologie und das Münchner Exzellenzcluster Cognition for Technical Systems (CoTeSys) beteiligt. Die Leitung des Projekts liegt bei der Scuola Superiore Sant'Anna im italienischen Pisa.

Das Projekt läuft zunächst bis April kommenden Jahres. Dann können sich die Wissenschaftler um eine weitere Förderung im Rahmen des siebten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (EU) für Forschung und technologische Entwicklung bewerben. Die EU vergibt zwei Forschungsetats in Höhe von einer Milliarde Euro mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Um diese beiden Etats bewerben sich neben Robocom fünf weitere Forschungsinitiativen.

Nachtrag vom 20. Mai 2011, 9:17 Uhr

Ergänzt um das Video.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Entwickler
ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Windkraft-Ausbauplan: Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag
    Windkraft-Ausbauplan
    Scholz will vier bis fünf neue Windräder pro Tag

    Die Energiewende in Deutschland soll durch einen massiven Ausbau der Windkraft-Anlagen vorangetrieben werden. Bundeskanzler Scholz will Tempo machen.

  3. Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar
    Telekom-Internet-Booster
    Hybridzugang der Telekom mit 5G ist verfügbar

    Die 5G-Antenne der Telekom hängt an einem zehn Meter langen Flachbandkabel. Die zugesagte Datenrate reicht bis 300 MBit/s im Download.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /