Kindle: Amazon.com verkauft mehr E-Books als gedruckte Bücher
Amazon profitiert vom Trend zum elektronischen Buch. Mittlerweile werden in Amazons US-Shop mehr Kindle-Bücher gekauft als gedruckte Bücher, teilt Amazon mit.
1995 begann Amazon mit dem Verkauf von Taschenbüchern und gebundenen Ausgaben, 2007 stellte das Unternehmen mit Kindle einen eigenen E-Book-Reader vor. Seitdem nimmt der Anteil der verkauften elektronischen Bücher stetig zu: Seit Juli 2010 verkaufte Amazon.com mehr E-Books als gebundene Bücher, Anfang 2010 übersteigt die Zahl der verkauften elektronischen Bücher auch die der über Amazon.com verkauften Taschenbücher. Seit 1. April hat Amazon über seinen US-Shop fünf Prozent mehr Kindle-Bücher verkauft als gedruckte Bücher insgesamt.
Auch Amazons Kindle findet immer mehr Käufer: Im Jahr 2011 hat Amazon bisher dreimal so viele Kindles verkauft wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die elektronischen Bücher sind dank entsprechender Apps aber auch auf iOS-, Android- und Blackberry-Geräten, Windows Phone sowie auf PC und Mac zu lesen. Apps für HPs Touchpads und das Blackberry Playbook sollen demnächst folgen.
International läuft das Geschäft nicht ganz so gut, hier ist Amazon aber auch deutlich später gestartet. In Großbritannien verkauft Amazon mittlerweile doppelt so viele E-Books wie gebundene Bücher (Hardcover).
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