Virtualisierung: HP, IBM und Intel unterstützen KVM

Die Open Virtualization Alliance(öffnet im neuen Fenster) will den Einsatz der freien Virtualisierungslösung KVM unterstützen. Neben HP, IBM, Intel und Red Hat beteiligen sich auch Suse, Eucalyptus Systems und BMC Software an der Allianz, die weiteren Partnern offensteht.
Der Zusammenschluss will Beispiele für einen erfolgreichen Einsatz von KVM aufzeigen sowie für Interoperabilität und ein wachsendes Ökosystem an Lösungsanbietern auf Basis von KVM sorgen. Mit der freien Lösung sollen die Virtualisierungskosten für Unternehmen gesenkt werden: ein Angriff vor allem auf VMware.
Die Open Virtualization Alliance versteht sich als komplementäre Organisation zu den bestehenden Open-Source-Communitys, die sich um KVM und die Entwicklung von Verwaltungswerkzeugen kümmern.
Für KVM sprechen laut Open Virtualization Alliance ihre hohe Leistung, die Skalierbarkeit auf 4.096 Kerne, 64 TByte RAM sowie 64 virtuelle CPUs und bis zu 2 TByte Speicher pro Gastsystem. Durch die Integration mit Selinux verspreche KVM zudem eine hohe Sicherheit und mit den in Linux enthaltenen C-Groups eine feine Steuerung der Ressource. Letztendlich sei KVM die günstigste Virtualisierungslösung und verfüge über ein offenes Ökosystem.
KVM unterstützt neben Linux unter anderem auch Gastsysteme auf Basis von Windows, NetBSD und FreeBSD, Opensolaris, QNX, Haiku, Amiga Research OS, ReactOS, FreeDOS, Syllable und Plan9. Derzeit arbeiten die Entwickler des Linux-Kernels an einem neuen Frontend für KVM .



