Abo
  • Services:

Wütende Vögel

Naturschützer geraten wegen iPhone-Apps in Rage

In Großbritannien haben sich Fotografen den Zorn der Naturschützer zugezogen, weil sie mit iPhone-Apps Vogelstimmen abspielen, um Vögel vor die Kamera zu locken. Ihnen drohen nun Strafen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rotkehlchen
Rotkehlchen (Bild: Tim Sträter)

In Apples iTunes-Store finden sich einige Vogelstimmen-Apps für das iPhone. Teilweise kann damit aufgenommenes Vogelzwitschern identifiziert und einer Tierart zugeordnet werden, andere zwitschern auf Knopfdruck diverse Vogelstimmen über die iPhone-Lautsprecher.

Stellenmarkt
  1. Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Raum Stuttgart
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Damit lassen sich Vögel anlocken - vor allem wenn der Ruf eines männlichen Tieres erklingt und die echten Vögel einen Eindringling in ihrem Revier vermuten. Nach Angaben des britischen Telegraph haben Mitarbeiter des Naturschutzreservats Attenborough Nature Reserve in der Nähe von Nottingham schon einige Fälle verzeichnet, bei denen Fotografen Vögel auf diese Weise störten. In der Brutzeit könne es passieren, dass gestresste Vögel Gelege nicht bebrüten und Junge nicht versorgen.

Ordnungsstrafen möglich

Nach Angaben der Naturschützer können Fotografen nach dem Wildlife and Countryside Act von 1981 in Großbritannien belangt werden, wenn sie Tiere absichtlich und wiederholt stören.

Unwissende Smartphone-Anwender

Den meisten Nutzern der Apps sei nicht klar, dass sie mit ihrem Verhalten einen schädlichen Einfluss auf die Tiere ausüben. Derzeit seien aber noch keine Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden, teilte die Naturschutzbehörde gegenüber dem Telegraph mit.

Es gibt aber auch sinnvolle Anwendungen, mit denen die Vögel nicht gestört werden. Die App Bird Guides Britain zeigt zum Beispiel nicht nur das Verbreitungsgebiet von diversen Vogelarten in Großbritannien an, sondern ermöglicht auch, mit einer Suchmaske anhand zahlreicher Merkmale Arten zu bestimmen. Mittlerweile gibt es entsprechende Vogel-Apps auch auf dem deutschen Markt für die hier heimische Tierwelt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

y.m.m.d. 20. Mai 2011

Ehm ja! Absolut! ^^

Hassan 18. Mai 2011

Der ist gut. xD

fehlermelder 18. Mai 2011

naja, duden.de spricht eher von "unbeherrschte Aufgeregtheit, Wut, Ärger" das klingt...

Himmerlarschund... 18. Mai 2011

Im Prinzip ja. Was spricht (aus Sicht des Umweltschutzes) dagegen? Achte nur darauf...

Raketen... 18. Mai 2011

Das ist ja das Geniale am Menschsein! Dank meiner Werkzeuge kann ich die Natur...


Folgen Sie uns
       


OLKB Planck - Test

Die Planck von OLKB ist eine ortholineare Tastatur mit nur 47 Tasten. Im Test stellen wir aber fest, dass wir trotzdem problemlos mit dem Gerät arbeiten können - nachdem wir uns in die Programmierung eingearbeitet haben.

OLKB Planck - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /