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Schwarmroboter sollen Gebäude erkunden
Schwarmroboter sollen Gebäude erkunden (Bild: Gary Meek)

Im Schwarm

Roboter sollen Gebäude erkunden

Schwarmroboter sollen Gebäude erkunden
Schwarmroboter sollen Gebäude erkunden (Bild: Gary Meek)

Wissenschaftler in den USA haben einen Aufklärungsroboter für drinnen entwickelt. Die etwa 30 mal 30 Zentimeter großen Roboter sollen in einem Gebäude ausschwärmen und Soldaten oder Einsatzkräften Bilder und einen Lageplan nach draußen funken.

Wissenschaftler in den USA haben kleine Aufklärungsroboter gebaut, die autonom Gebäude erkunden sollen. In wenigen Minuten sollen sie eine Karte von einem Raum oder einem Flur in einem Bürogebäude erstellen.

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Kettenfahrzeug mit Scanner

Ein Roboter ist etwa 30 mal 30 Zentimeter groß und besteht aus einer Plattform, die sich auf zwei Ketten fortbewegt. Auf der Plattform sind eine Videokamera und ein Laserscanner montiert. Die Kamera erfasst Türen und Fenster, während der Laserscanner die Wände vermisst. Ein Trägheitsnavigationssystem liefert Informationen über die Position und den Weg des Roboters und dient zu dessen Stabilisierung.

  • Henrik Christensen mit Erkundungsroboter (Foto: Gary Meek)
  • Die Roboter verfügen über Kamera, Laserscanner und Funkeinheit. (Foto: Gary Meek)
  • Die Roboter sollen in Gebäude ausschwärmen und Bilder sowie eine Karte liefern. (Foto: Gary Meek)
Henrik Christensen mit Erkundungsroboter (Foto: Gary Meek)

Simultaneous Localization and Mapping (Slam, deutsch: Simultane Lokalisierung und Kartenerstellung) wird dieses Verfahren genannt. Dabei erstellt ein Roboter eine Karte seiner Umgebung und ortet gleichzeitig seine Position auf der Karte. Dieses Kartierungsverfahren kann dort eingesetzt werden, wo GPS nicht zur Verfügung steht, beispielsweise in geschlossenen Räumen.

Aufklärender Schwarm

Die kleinen Roboter wurden von Forschern des Georgia Institute of Technology in Atlanta, der Universität von Pennsylvania in Philadelphia und des California Institute of Technology in Pasadena entwickelt. Entstanden sind sie im Rahmen des Programms Micro Autonomous Systems and Technology (MAST). Ziel des Projektes ist es, kleine, autonome Roboter zu entwickeln, die im Schwarm Aufklärung betreiben sollen.

Die Roboter agieren dabei gleichberechtigt, erklärt Henrik Christensen vom Georgia Institute of Technology. Es gebe keinen Führungsroboter. Aber jeder Roboter könne einem anderen Anweisungen erteilen, um sicherzustellen, dass alles erkundet werde. "Wenn der erste Roboter an eine Kreuzung kommt, sagt er dem zweiten: 'Ich gehe nach links, wenn du nach rechts gehst.'"

Radar und Infrarot

Künftig könnten die Roboter noch mit weiteren Sensoren ausgerüstet werden: Mit einem Radar könnten sie beispielsweise durch Wände Gegenstände oder Menschen in einem Raum ausmachen. Infrarotsensoren könnten Wärmequellen erfassen. Außerdem entwickeln Wissenschaftler einen Sensor, mit dem ein Roboter wie mit einem Schnurrhaar bei Dunkelheit Wände ertasten kann.

Die Schwarmroboter sind nicht allein für den militärischen Einsatz gedacht. Auch die Feuerwehr oder andere Rettungskräfte könnten davon profitieren, sagt Christensen. Sie könnten bei einem Einsatz in einem unbekannten Gebäude zunächst die Roboter hineinschicken. Diese erkundeten schnell das Gebäude und erstellten einen Lageplan. Dann wüssten die Einsatzkräfte, was sie erwartet und könnten sich besser vorbereiten.


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Vollstrecker 18. Mai 2011

Klasse, gleich das Etikproblem mitgelöst :D

Charles Marlow 18. Mai 2011

sondern "moderne Kriegsführung" lauten. Denn eine zivile Nutzung dieser Technologie...

flaep 17. Mai 2011

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1374928/Caught-tape-Naked-Florida-man-AK-47-opens...



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