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iPhone soll Telefonate mitschreiben

Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der ein Verfahren beschreibt, wie das iPhone künftig für seinen Besitzer Telefonate führen kann. Der Anwender kann einen Text tippen, der dann im Gespräch angesagt wird. Auch die Umwandlung von Telefongesprächen in Text ist angedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Spracherkennung im iPhone
Spracherkennung im iPhone (Bild: US-Patentamt)

Damit das iPhone für seinen Benutzer sprechen kann, lassen sich laut Patentbeschreibung zum Beispiel vorgefertigte Sätze aufnehmen, die dann auf ein Tastenkommando hin gesprochen werden. Alternativ könnten auch während des Gesprächs Textnotizen eingetippt und in menschliche Sprache umgewandelt werden.

  • Apple-Patentantrag 20110111805 (Bild: US-Patentamt)
  • Dragon Dictation - laufende Aufnahme<br>
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Die Technik ist vor allen dann sinnvoll, wenn der Anwender selbst gerade nicht sprechen kann, während er ein Telefonat führen muss. In besonders lauten Umgebungen ist zum Beispiel eine verständliche Sprachübermittlung kaum möglich. In diesem Fall soll der Patentbeschreibung zufolge das iPhone das Gespräch transskribieren.

Auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen könnte diese Form der Kommunikation interessant sein. Außerdem ermöglicht die Textumwandlung Archivierungsmöglichkeiten für Gesprächsnotizen, die später weiterverarbeitet werden können.

Peinliche Situationen elegant umschiffen

Im Fall, dass der iPhone-Benutzer einen Anruf bekommt, aber zum Beispiel aus Gründen der Diskretion gerade nicht sprechen kann, soll er künftig seinen Text eintippen, der dann dem Anrufer vorgelesen wird. Außer der Sprachsynthese soll auch die Möglichkeit eröffnet werden, vorher vom Anwender eingesprochene Texte automatisch abzuspielen.

Die Umwandlungsrichtung Text in Sprache und ihre Umkehrrichtung sollen parallel nutzbar sein, schreibt Apple in der Patentschrift. Apple führt als Autoren der Patentschrift 20110111805 Baptiste Paquier, Aram Lindahl und Phillip Tamchina auf. Der Patentantrag wurde schon im vierten Quartal 2009 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht. Wie üblich müssen Apples Patentanträge nicht in konkreten Produkten münden.

Kauft Apple Sprachspezialisten Nuance?

Spracherkennung und Textumwandlung auf dem iPhone und dem iPad gibt es bereits von Nuance in Form der App Dragon Dictation. Dragon Dictation nimmt dabei über die Mikrofone des Geräts das Diktat auf, schickt die Sounddatei zum Nuance-Server und erhält den erkannten Text zurück, der dann in andere Programme kopiert werden kann. Auf dem iPhone lässt sich daraus auch eine SMS generieren.

Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Apple mit Nuance eine umfangreiche Partnerschaft anstreben.

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Flying Circus 18. Mai 2011

Erkläre ich Dir doch gerne: das sind Firmen, die sich Patente geben lassen, aber nicht...

Flying Circus 18. Mai 2011

Da sehe ich kein größeres Problem - ein transcribierter Text hat nicht dieselbe...

Jakelandiar 17. Mai 2011

Fast richtig. Man kann nicht "die anderen" Tastaturen danach deinstallieren. Um genau zu...

tilmank 17. Mai 2011

aber eine gute Idee war der (Kamera-mit-drin)-Bildschirm der Art "jedes Pixel hat nen...

AndyGER 17. Mai 2011

Das wurden sie auch beim letzten "Bug" nicht ... Und dabei soll lesen doch bilden ^.^


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