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Nokia: Aus für "Ovi"

Nokia verabschiedet sich von "Ovi". Die Marke wurde 2007 eingeführt und unter ihr Nokias Dienste gebündelt, die künftig unter dem Namen Nokia vermarktet werden sollen.
/ Jens Ihlenfeld
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Ab Juli 2011 nimmt Nokia Abschied von Ovi(öffnet im neuen Fenster). Dann sollen die ersten Geräte auf den Markt kommen, auf denen die ersten Ovi-Dienste unter neuem Namen zu finden sind. Sie heißen künftig Nokia Services und die Dachmarke Ovi wird durch Nokia ersetzt, kündigt der finnische Mobiltelefonhersteller in einem Blogeintrag an(öffnet im neuen Fenster). Die eigentlichen Dienste laufen weiter und auch ihre Weiterentwicklung soll wie geplant fortgesetzt werden.

Dennoch verdeutlicht der Namenswechsel die veränderte Strategie bei Nokia. Nokias Pläne, sich von einem Mobiltelefonhersteller zum Serviceanbieter zu wandeln und mit Ovi eine zweite starke Marke aufzubauen, scheinen zu Ende. Das bedeutet nicht, dass sich Nokia von den Diensten verabschiedet, sie werden aber wieder stärker integriert. Und das spiegelt sich nun auch in der Markenstrategie wider.

Bis Ende 2012 soll die Marke Ovi komplett durch Nokia ersetzt sein. Wer Ende 2011 ein neues Nokia-Telefon kauft, soll darauf die Dienste schon unter neuem Namen finden. Auf älteren Geräten werden die Namen mit künftigen Softwareupdates ausgetauscht.

Nokia sei eine sehr bekannte und von vielen geliebte Marke, erläutert Nokias Marketingchef Jerri DeVard. Da die mobilen Dienste eng in Nokias Geräte integriert sind, sei keine Differenzierung mehr notwendig. Die eigentlichen Dienste bleiben unverändert. Auch die Pläne für deren Weiterentwicklung will Nokia nicht verändern. Es handle sich um eine reine Namensänderung.

Nokia hatte die Marke Ovi 2007 vorgestellt und seine Onlinedienste unter der Marke gebündelt.


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