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Taras Glek

Telemetry statt Benchmarks für Firefox

Firefox bekommt eine "Telemetry" genannte Messinfrastruktur. Statt sich auf synthetische Benchmarks zu verlassen, will Mozilla wichtige Leistungskriterien direkt bei seinen Nutzern messen und die Informationen zur Weiterentwicklung von Firefox nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Taras Glek: Telemetry statt Benchmarks für Firefox

Mozilla-Entwickler Taras Glek arbeitet an Telemetry, einer Messinfrastruktur, die Mozillas Entwicklern tiefe Einblicke in das reale Verhalten von Firefox bei Nutzern geben soll. Gesammelt werden Leistungsdaten, die Nutzung einzelner Funktionen des Userinterface, der Speicherverbrauch und die Reaktionsgeschwindigkeit des Browsers.

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Sämtliche Daten werden anonymisiert an Mozilla-Server übertragen und dort aggregiert, um den Entwicklern von Firefox bessere Informationen für die Weiterentwicklung des Browsers an die Hand zu geben. Es sei besser, mit realen Daten zu arbeiten, als zu versuchen, die synthetischen Benchmarks zu verbessern, meint Glek.

  • Telemetry für Firefox
Telemetry für Firefox

Einige andere Browserhersteller nutzen ähnliche Ansätze. Mozilla betont, ganz bewusst auf die Nutzung eindeutiger IDs zu verzichten, um die Privatsphäre der Nutzer zu respektieren. Allerdings, so räumt Glek ein, sei es damit nicht möglich zu verfolgen, wie sich die Leistung von Firefox für einzelne Nutzer mit der Zeit verbessert.

Die eigentliche Messinfrastruktur von Telemetry ist seit einigen Tagen in den Nightly-Builds von Firefox enthalten, das Userinterface fehlt noch, ebenso Teile der Serverinfrastruktur und eine aktualisierte Datenschutzerklärung.

Wer Telemetry schon jetzt verwenden will, muss dazu in einem aktuellen Nightly-Build unter about:config die Option toolkit.telemetry.enabled aktivieren. Einblick in die gesammelten Daten erhalten Nutzer derzeit nur über eine Firefox-Erweiterung von Glek, die die Daten unter about:telemetry zur Verfügung stellt.

Alle anderen sollen mit Telemetry ab Firefox 6 bei der Weiterentwicklung des Browsers helfen können. In jedem Fall müssen sie der Datenerfassung zustimmen, ungefragt soll Firefox die Daten nicht übermitteln.



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tilmank 16. Mai 2011

Vielleicht wird ja dann mal das trotz massig freiem RAM und faulenzender CPU-Kerne lahme...


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