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Kempf statt Scheer

Führungswechsel beim Bitkom

August-Wilhelm Scheer hat seine Nachfolge als Bitkom-Chef geregelt. Er gibt die Führung an Dieter Kempf ab. Scheer war laut Satzung eine dritte Amtszeit im mächtigsten IT-Verband Deutschlands verwehrt.

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Dieter Kempf
Dieter Kempf (Bild: Sebastian Frank)

August-Wilhelm Scheer, seit Juni 2007 Chef des IT-Branchenverbands Bitkom, wird von Dieter Kempf abgelöst. Der 58-jährige Vorstandsvorsitzende der Nürnberger Datev-Gruppe ist seit 1996 im Bitkom-Vorstand. Mitte Juni 2011 findet die Wahl statt. Scheer kann laut Satzung nach einer zweiten Amtszeit nicht erneut kandidieren.

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Im Bitkom koordinieren die Vorstandschefs der größten IT-Unternehmen in Deutschland ihre Vorgaben an die Politik. "Nach zahlreichen Gesprächen mit den Vizepräsidenten und den Präsidiumsmitgliedern habe" er sich entschieden, Kempf als künftigen Präsidenten vorzuschlagen, sagte Scheer. "Dieser Vorschlag hat unter den Vizepräsidenten und im Präsidium einhellige Zustimmung gefunden. Er hat einen ganz ausgezeichneten Zugang zu unseren Partnern in Politik und Wirtschaft, engagiert sich seit der Bitkom-Gründung im Präsidium und erzielt bei unseren internen Wahlen immer beste Ergebnisse. Ich bin überzeugt, dass Herr Kempf im Kreis der Bitkom-Mitglieder wie auch auf dem Berliner und Brüsseler Parkett breite Zustimmung findet."

Scheer entschied sich im Jahr 2009, in der Finanz- und Weltwirtschaftskrise, für eine zweite Amtszeit. "Gerade in schwierigen Zeiten ist Kontinuität wichtig", erklärte Scheer zu der Zeit.

Scheers Firma, die IDS Scheer AG, war vor dem Verkauf an die Software AG Deutschlands drittgrößter Softwarehersteller. Im Sommer 2009 wurde die Übernahme für rund 482 Millionen Euro angekündigt. Das Software- und Beratungshaus ist auf Geschäftsprozessmanagement spezialisiert und erzielt den größten Umsatzanteil mit Beratung zu SAP, Service Oriented Architecture (SOA) und Business Intelligence (BI). Wichtigstes Produkt ist die ARIS-Plattform, die oft zur Implementierung von SAP-Systemen genutzt wird.



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