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Nutzungsbedingungen: Flickr nutzt Twitpic-Affäre zur Eigenwerbung

Flickr nutzt die Auseinandersetzungen um die Nutzungsbedingungen beim Konkurrenten Twitpic für Eigenwerbung. Auf dem eigenen Angebot müsse der Nutzer keine Angst darum haben, was mit seinen Fotos passiere.
/ Werner Pluta
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Flickr (Bild: Screenshot)
Flickr Bild: Screenshot

Der Bilderdienst Flickr hat die Verwirrung um den Konkurrenten Twitpic genutzt, um die Vorteile des eigenen Angebots herauszustellen. "Bei Flickr gehören Ihre Fotos immer Ihnen" , betont Zack Sheppard, Community Manager bei Flickr, im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster) .

Flickr sei der Meinung, dass die Nutzer, die ihre Fotos auf einem Fotoportal veröffentlichen, alle Rechte daran behalten. In seinen Geschäftsbedingungen(öffnet im neuen Fenster) (AGB) betone das zu Yahoo gehörende Angebot, dass alle Rechte an den Fotos bei dem Urheber bleiben.

Diese hätten die Möglichkeit, die Nutzungsrechte selbst zu vergeben, schreibt Sheppard. So könnten sie sich alle Rechte vorbehalten. Sie könnten sie aber auch verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen vergeben. Außerdem hätten Nutzer die Möglichkeit, über Flickrs Kooperation mit dem Bilderdienst Getty ihre Fotos kommerziell zu verwerten. Die Vergabe der Rechte sei einfach. Das gehe über ein Menü mit wenigen Mausklicks.

Der Bilderdienst Twitpic hatte vor wenigen Tagen seine AGB geändert. Das Angebot hatte sich dabei die Nutzung von Bildern innerhalb des Dienstes gesichert. Dabei ging es aber eher darum, die Fotos auf Partnerseiten zu veröffentlichen und für Werbung nutzen zu können. Für Verwirrung hatte gesorgt, dass Twitpic gleichzeitig eine Vereinbarung mit einer Fotoagentur über eine kommerzielle Nutzung von Fotos geschlossen hatte. Das Unternehmen hatte allerdings betont, die Nutzungsrechte blieben beim Nutzer.


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