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Golem.de guckt

Erstaunlich viel ZDFkultur

ZDFkultur ist nur wenige Tage alt, aber platziert sich in der TV-Woche vom 16. bis zum 22. Mai gleich mit einem Magazin und zwei Filmen bei Golem.de guckt. Lassen wir uns überraschen, ob das so weitergeht.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de guckt: Erstaunlich viel ZDFkultur

Die Pixelmacher sind uns doch glatt letzte Woche durch die Lappen gegangen. Das neue Magazin auf ZDFkultur berichtet über Computerspiele und andere (un-)digitale Abwechslungsmöglichkeiten. Das Ganze soll aber kein MTV Game One werden, sondern beschäftigt sich mehr mit den Menschen vor und hinter dem Spiel und kombiniert es mit etwas kulturellem Anspruch. Die erste Ausgabe lief bereits am Freitag und wird am Sonntag und Montag wiederholt. Die nächste Ausgabe erscheint nach dem gleichen Schema.
(ZDFkultur, freitags, 21:30 - 22:00 Uhr)

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In Zeiten der Vorratsdatenspeicherung und automatisierter Verhaltensanalysen weiß Otto Normalbürger nun ja gar nicht mehr, wie er sich benehmen muss, um unverdächtig zu erscheinen - Porno gucken, ja oder nein? Auch wenn es so scheint, ist das kein neues Thema. Das Freispiel-Hörspiel Ohne Datum von 1996 dreht sich zwar primär um die Überwachung eines Lautpoeten durch die Stasi (Das Leben der Anderen lässt grüßen) - die Frage aber, was verdächtig ist und was nicht, steht im Vordergrund.
(Dradio Kultur, 16.5.2011, 0:05 - 1:00 Uhr)

X:enius sucht am Montag nach den Ursprüngen des Lebens auf der Erde und landet dabei im All. Es gibt einen Kurzabriss über die Theorien zur Entstehung biologisch relevanter chemischer Verbindungen und es geht zu den Astronomen. Außerdem löst die Sendung das Problem, indem sie es auf einen anderen Planeten verschiebt.
(Arte, 16.5.2011, 8:45 - 9:15 Uhr)

'Interkulturelle Kommunikation' ist eins dieser Worte, die immer irgendwie einen 68er-Gutmenschen-Charme ausstrahlen. Und wird deswegen von kaum einem Menschen mit technischem Hintergrund ernst genommen. Doch wer Lösungen in anderen Kulturkreise implementieren muss, stößt durchaus auf Probleme, die sich nicht mit einem Compiler-Switch lösen lassen. Das Zeitfragen-Feature beschäftigt sich mit der Nützlichkeit der interkulturellen Kommunikation bei der Lösung auch technischer Probleme.
(Dradio Kultur, 16.5.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

Das Dienstags-X:enius wird hier vor allem wegen des Untertitels erwähnt, der das Thema gut beschreibt: Gendoping - Wird London 2012 die Olympiade der Mutanten?
(Arte, 17.5.2011, 8:45 - 9:15 Uhr)

Die Doku wissen aktuell kommt dem vor einiger Zeit geäußerten Wunsch nach mehr Reisedokumentationen nach und baut um hübsche Insel- und Meeresbilder aufklärerische Informationen über Überfischung, Giftmüllverklappung und Ölverschmutzung. Und das Ganze immerhin fast zwei Stunden lang.
(3Sat, 18.5.2011, 20:15 - 22:00 Uhr)

Das Journal am Vormittag widmet sich geplagten Eltern, die ihrem Kind ein Handy kaufen müssen. Die Ratgebersendung spricht nicht nur über Handytarife und klärt die Eltern über Smartphones auf, sondern hilft auch gegen Cybermobbing und bei Klingelton-Abos.
(DLF, 19.5.2011, 10:10 - 11:30 Uhr)

Thema der X:enius-Sendung vom Freitag ist die nonverbale Kommunikation. Mit Hilfe eines Pantomimen geht die Sendung der menschlichen Mimik und Gestik auf den Grund und versucht auch aufzuklären, ob Wimpernschlag und Handfuchteleien auch kulturell bedingt sind.
(Arte, 20.5.2011, 8:45 - 9:15 Uhr)

Eine Klavierspielerin ist an Multipler Sklerose erkrankt. Kurzerhand lässt sie sich klonen, damit ihre Fähigkeiten der Nachwelt erhalten bleiben. Realitätsnah muss der Klon erst einmal aufwachsen und rutscht in die Rolle der Tochter einer überehrgeizigen Mutter. Die Filmidee von Blueprint ist tatsächlich bemerkenswert und durch das präsente Erziehungs- und Ausbildungsthema passt sie perfekt zur aktuellen Tigermutter-Debatte. Leider scheitert der Film ein wenig bei der Umsetzung.
(EinsFestival, 20.5.2011, 20:15 - 22:00 Uhr)

Jeder 20. Jugendliche hat noch keinen Castingplatz! Nicht erst das Internet hat jede Menge seltsamer Wettbewerbe hervorgebracht, aber erst das Internet hat wesentlich dazu beigetragen, darauf eine Lebensplanung aufzubauen. Das Feature Der Gewinner ist guckt sich an, wer an Contests und Castings teilnimmt und wer sie mit welcher Motivation veranstaltet.
(Dradio Kultur, 21.5.2011, 0:05 - 1:00 Uhr)

Zardoz gehört in die Rubrik von Filmen, die so heute unmöglich entstehen könnten, die gleiche Rubrik, in die wohl auch Flash Gordon und Conan der Barbar gehören. Zu seiner Zeit ein Flop, überlebte er im kulturellen Gedächtnis dank des Hauptdarstellers: Sean Connery. Sean Connery, der in einer Art roten Windel rumläuft. In dem Sci-Fi-Stück dringt er als Wilder aus den wilden Outlands in eine abgeriegelte Welt abgehobener Unsterblicher ein, um blutvergießend den Wilden das Feuer das Wissen zurückzubringen. Oder zumindest vernünftige Klamotten.
(ZDFkultur, 21.5.2011, 22:30 - 0:15 Uhr)

Neues diskutiert die hochaktuelle Frage, ob wir in der Zeit einer neuen Internetblase leben.
(3Sat, 22.5.2011, 16:30 - 17:00 Uhr)

TRUST.Wohltat erinnert an Gattaca, aber ohne die Action und polierte Optik: Nur noch genetisch saubere Menschen dürfen bei dem Versicherungskonzern TRUST.Wohltat arbeiten, der die Welt regiert. Die Mitarbeiter sind dazu auch Renditeobjekte für eine sehr wohlhabende Schicht. Aber als in dieser Konstellation ein Kind abgetrieben werden soll, beginnen zwei zu rebellieren. Für ein Erstlingswerk solide inszeniert, krankt der Film aber am krampfhaft erhobenen Zeigefinger und den schablonenhaften Figuren.
(ZDFkultur, 22.5.2011, 21:05 - 22:05 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20110516.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 15.5.2011 gegen Mitternacht.)



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Dorsai! 15. Mai 2011

Leider haben diese Hochwertigen Sender und Sendungen nur ein sehr geringes Budget...

Keridalspidialose 15. Mai 2011

Das ist ewig her... Ende der 80er, Anfang der 90er, ???, da fand ich ihn toll...

irata 14. Mai 2011

Vielleicht sind hier ja auch ein paar Kurzfilm-Fans unterwegs? Zum einen gibt es einen...


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