• IT-Karriere:
  • Services:

Spieletest Virtua Tennis 4

Mit vollem Körpereinsatz gegen Nadal und Federer

Hohes Tempo, viel Action und ein lockerer Umgang mit der Realität: Die Virtua-Tennis-Reihe hatte schon immer eine eher einfache Handhabung, das ändert sich auch in Teil 4 nicht. Neuerungen gibt es unter anderem beim Karrieremodus - und durch Kinect und Move.

Artikel veröffentlicht am ,
Virtua Tennis 4
Virtua Tennis 4 (Bild: Sega)

Wer viel Wert auf korrekte Ballphysik, taktisch kluges Laufverhalten und der Realität nachempfundene Spielwechsel legt, war bei Virtua Tennis schon immer falsch. In der Reihe von Sega sind Duelle auf jedem Untergrund immer etwas schneller als in der Realität, Ballwechsel spektakulärer und auch die unmöglichsten Hechtrollen und Glücksschläge oft noch von Erfolg gekrönt. Die Faszination bezieht das Spiel auch in Teil 4 vor allem aus dem actionlastigen Ablauf und der schnell erlernbaren Bedienung mit wenigen Tasten und dem Platzieren via Ministick. Faszinierend sind vor allem - trotz der einfachen Handhabung - der spürbare Tiefgang und vielfältige Schlagmöglichkeiten bei Lob, Topsin und Co. Passend zum spektakulären Spielverlauf und den schick inszenierten Partien sind auch die neuen Superschläge, die immer nach Auffüllen der eigenen Energieleiste möglich sind, und noch mehr Drama ins Spiel bringen.

Stellenmarkt
  1. Webasto Group, Gilching bei München
  2. Stiftung Hospital zum heiligen Geist, Frankfurt am Main

Im Vergleich zum letzten Virtua Tennis wurde vor allem der Karrieremodus spürbar erweitert. Zwar geht es immer noch darum, vom Nachwuchsspieler zum Helden der World Tour zu werden. Der Schwierigkeitsgrad steigt allerdings schneller an, der Umfang ist viel größer, die speziellen Stärken und persönlichen Werte der Sportler sind besser ausgearbeitet und die Matches zeitaufwendiger. Schön ist auch der Lizenzumfang: Knapp 20 bekannte Spieler wurden ins Spiel integriert, darunter Stars wie Roger Federer, Rafael Nadal, Maria Sharapova und Caroline Wozniacki.

  • Virtua Tennis 4 (Playstation 3)
  • Virtua Tennis 4 (Playstation 3)
  • Virtua Tennis 4 (Wii)
  • Virtua Tennis 4 (Wii)
  • Virtua Tennis 4 (Wii)
  • Virtua Tennis 4 (Wii)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
  • Virtua Tennis 4 (Xbox 360)
Virtua Tennis 4 (Xbox 360)

Erfolge und Tickets schalten neue Turniere und Trainingsmöglichkeiten frei, mit eingesammelten Preisgeldern kann der Spieler außerdem im Shop einkaufen. Für Abwechslung sorgen zudem der Arcademodus, in dem nacheinander so viele Kontrahenten wie möglich ausgeschaltet werden sollen, sowie mehrere Minispiele, die wie gewohnt mit Bomben oder Küken eher unterhaltsam als ein ernsthaftes Schlagtraining sind. Auch der Mehrspielermodus ist - sowohl offline als auch online - kurzweilig und macht garantiert Spaß.

Technisch gibt Virtua Tennis 4 kaum Grund zur Klage: Spieler und Courts sind detailreich und schön in Szene gesetzt, die Animationen flüssig. Nur das Publikum hätte etwas mehr Feinarbeit vertragen können. Die Hintergrundmusik hingegen bleibt Geschmackssache.

Virtua Tennis 4 ist für Windows-PC, Wii, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich, der Verkaufspreis liegt bei etwa 50 Euro. Die Umsetzung für Sonys Konsole wirkt dabei am besten durchdacht: Die Integration von Move etwa ist überzeugender als die von Kinect auf der Xbox 360, zudem wartet die PS3 noch mit stereoskopischem 3D auf. Seltsam allerdings: Move und Kinect können nicht durchgängig benutzt werden - für die Karriere und Turniere ist nur die klassische Controllersteuerung auswählbar.

Fazit

Virtua Tennis 4 ist nicht das komplexeste und realistischste Tennisspiel auf Konsolen - da steht Top Spin deutlich besser da. Wer jedoch weniger Wert auf Simulation und mehr auf kurzweilige, unkomplizierte und rasante Arcade-Unterhaltung sowie auf Sportprominenz der A-Klasse legt, ist auch hier wieder bestens bedient.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  2. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar
  3. Smartwatch Apple Watch 3 hat Probleme mit Watch OS 7

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


      •  /