Abo
  • IT-Karriere:

Steve Souders

Das mobile Internet ist zu langsam

Obwohl die Werbung anderes behauptet, fühlt sich das mobile Internet zumeist langsam und träge an. Steve Souders erklärt, wie die Performance mobiler Websites analysiert werden kann und mit welchen Mitteln sich die Ladezeiten reduzieren lassen, was Unternehmen mehr Umsatz und Nutzern mehr Spaß verspricht.

Artikel veröffentlicht am ,
Steve Souders: Das mobile Internet ist zu langsam
(Bild: Steve Souders)

Dass sich das mobile Internet oft langsam anfühlt, liegt an den Webseiten selbst, sagt der Web-Performance-Experte Steve Souders auf der Konferenz Mobilism in Amsterdam. Um das zu ändern, bedürfe es der richtigen Werkzeuge; die ersten entstanden erst in den vergangenen Monaten. Sie ermöglichen es Entwicklern, die Performance ihrer mobilen Websites zu testen.

Inhalt:
  1. Steve Souders: Das mobile Internet ist zu langsam
  2. Wie sich mobile Webseiten beschleunigen lassen

Dabei ist es vor allem wichtig, wie Webseiten über das Mobilfunknetz beim Nutzer ankommen. Denn hier greifen Mobilfunkanbieter oft ein, tauschen Bilder aus und fügen mitunter auch Javascriptcode ein, um zuvor verkleinerte Bilder wieder zu vergrößern. Nicht immer sind die Scripte sinnvoll umgesetzt, zum Teil machen sie die mobilen Webseiten nur noch langsamer, da sie das Rendern der Webseite verzögern.

Werkzeuge zur mobilen Performance-Analyse

Mit seinem Bookmarklet Mobile Perf, kombiniert mit Jdrop, will Souders Abhilfe schaffen. Das Bookmark erlaubt es, Analysen direkt auf dem Mobiltelefon vorzunehmen, die Ergebnisse werden mit Hilfe von Jdrop in der Cloud abgelegt, so dass sie bequem am Desktop analysiert werden können.

Weitere Werkzeuge, die bei der Entwicklung mobiler Webapplikation und deren Performanceoptimierung helfen, sind unter anderem der Remote-Debugger Weinre, Opera Dragonfly und der von Google kürzlich vorgestellte Webkit Remote Debugger. Bei der Analyse der von diversen Tools erstellten PCAP-Dateien hilft die Website PCAP Web Performance Analyzer.

Wie sich mobile Webseiten beschleunigen lassen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Hell Let Loose für 15,99€, Hitman 2 für 15,49€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€)
  2. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 88€ + Versand oder kostenlose Marktabholung)
  3. (u. a. MacBook 12 m3-7Y32/8 GB/256 GB/Silber für 999€ + Versand oder kostenlose Marktabholung...
  4. (u. a. MacBook 12 m3-7Y32/8 GB/256 GB/Silber für 999€ + Versand oder kostenlose Marktabholung...

Anonymer Nutzer 15. Mai 2011

http://www.alexa.com/siteinfo/bodensee.eu XD

IrgendeinNutzer 15. Mai 2011

Ich nutze das unterwegs immer, und so fällt einem auch die eventuell langsame...

Uschi12 13. Mai 2011

Wenn du an deinen Porsche noch einen vollgepackten Wohnwagen hängst, dann nützt dir der...

LX 13. Mai 2011

Aber grundsätzlich muss man beim mobilen Internet umdenken: 50-200kb JavaScript wie beim...

gisu 13. Mai 2011

Ich ja ebenso :) Vor allem war ich überglücklich als man mittels CSS sein HTML Code noch...


Folgen Sie uns
       


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /