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Steve Souders: Das mobile Internet ist zu langsam
(Bild: Steve Souders)

Wie sich mobile Webseiten beschleunigen lassen

Die Analyse ist der erste Schritt. Danach muss die Frage beantwortet werden, wie sich mobile Seiten beschleunigen lassen. Ein Mittel dafür sind Inline-Images: Bilder werden direkt in den HTML-Code eingebettet, was den HTML-Code zwar vergrößert, aber die Zahl der Requests reduziert. Das verkürzt vor allem auf Smartphones, die per Mobilfunk auf Seiten zugreifen, die Ladezeit, zumal mobile Browser oft viel weniger gleichzeitige Verbindungen öffnen als Desktopbrowser.

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Weniger Redirects

Vergleichsweise einfach ist Souders Hinweis, auf Redirects zu verzichten. Obwohl diese auf mobilen Geräten für Nutzer viel ärgerlicher, weil langsamer, sind als auf dem Desktop, finden sie häufiger statt. Nicht selten werden Nutzer bereits durch einen Redirect auf die mobile Version einer Website geleitet, was unnötig lange dauert.

Inlining

Einen weiteren Ansatz nutzt Microsoft in der iPhone-Version von Bing: Hier wird der verwendete CSS- und Javascriptcode in Strings aufgeteilt und im lokalen Speicher (Local Storage) abgelegt. Über einen Cookie erkennt Bing einen Nutzer, der diese Daten bereits hat, und sendet sie nicht nochmals, sondern rekonstruiert sie aus dem lokalen Speicher.

Google macht mittlerweile Ähnliches und geht noch einen Schritt weiter: Auch die Inline-Images werden auf diese Art und Weise im lokalen Speicher abgelegt. So lassen sich die engen Beschränkungen der Caches auf mobilen Geräten umgehen.

Mit Storager hat Souders ein Bookmarklet entwickelt, das hilft, den lokalen Speicher auf einem Smartphone zu analysieren.

Eine Alternative dazu ist das Appcache-API. Hier wird in einer Manifestdatei festgelegt, was später aus dem Cache statt aus dem Netz geladen wird. Allerdings, sagt Souders, sei das API nicht sehr entwicklerfreundlich. Abhilfe schaffen könnte Assetgraph, ein Framework von One.com, das Optimierungen vornimmt. Unter anderem werden ein passendes Cache-Manifest erzeugt, Bilder in Sprites umgewandelt und statische Dateien mit MD5-Hashes benannt und langfristig gecacht. Allerdings befindet sich Assetgraph noch in einem frühen Entwicklungsstadium.

Mobile HTTP Archive

Um einen Überblick über den Stand des mobilen Webs in technischer Hinsicht zu geben und den Zeitverlauf verfolgen zu können, hat Souders das HTTP Archive Mobile gestartet. Ähnlich wie im HTTP Archive werden Daten wie die Größe von Webseiten, die Größe der Bilder und Scripte der größten Websites regelmäßig gemessen und die Daten archiviert.

Dabei nutzt Souders den Mobitest von Blaze.io, der die Analyse auf iPhones und Android-Geräten vornimmt und dazu die Plattform von Webpagetest.org nutzt, die Souders auch im HTTP Archive einsetzt.

 Steve Souders: Das mobile Internet ist zu langsam

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Anonymer Nutzer 15. Mai 2011

http://www.alexa.com/siteinfo/bodensee.eu XD

IrgendeinNutzer 15. Mai 2011

Ich nutze das unterwegs immer, und so fällt einem auch die eventuell langsame...

Uschi12 13. Mai 2011

Wenn du an deinen Porsche noch einen vollgepackten Wohnwagen hängst, dann nützt dir der...

LX 13. Mai 2011

Aber grundsätzlich muss man beim mobilen Internet umdenken: 50-200kb JavaScript wie beim...

gisu 13. Mai 2011

Ich ja ebenso :) Vor allem war ich überglücklich als man mittels CSS sein HTML Code noch...



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