JSON per SMS

Mobiles Internet für Entwicklungsländer

In Entwicklungsländern mit ihrer schlechten Infrastruktur ist das Internet besonders nötig, aber auch unerschwinglich. Webexperte Peter-Paul Koch hat auf der Mobilism Amsterdam eine Lösung vorgeschlagen: JSON über SMS.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunk in Uganda
Mobilfunk in Uganda (Bild: Jens Ihlenfeld)

Wenn, wie in vielen Entwicklungsländern, der nächste Markt einen halben Tagesmarsch entfernt ist, kann ein Onlinedienst, der Angebote und Preise bereithält, von großem Wert sein. Doch genau dort fehlt häufig eine drahtgebundene Infrastruktur, Smartphones sind zu teuer und Datentarife ebenfalls nicht bezahlbar. Die Lösung heißt JSON über SMS, sagt Webexperte Peter-Paul Koch auf der Konferenz Mobilism in Amsterdam.

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In diesen Märkten könnten HTML5-Applikationen von Telefon zu Telefon getauscht werden - per Bluetooth oder über andere Funktechniken -, die Daten würden per SMS im JSON-Format aus der Cloud kommen. JSON hat nur einen geringen Overhead, was bei entsprechend geringen Bandbreiten wichtig ist.

Während also die Applikationen kostenlos getauscht werden, bietet die Verteilung der Daten per SMS die Möglichkeit, die Nutzung der Applikationen kostenpflichtig zu machen.

Auch Mobile-Commerce lasse sich darüber abwickeln, sagt Koch und verweist auf das System M-Pesa, das der Mobilfunkbetreiber Safaricom in Kenia anbietet. Per SMS kann damit Geld transferiert werden, das von sogenannten M-Pesa-Agents ausgezahlt wird. Dabei handelt es sich um Safaricom-Händler, Tankstellen und andere kleine Geschäfte.

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